Di., 23.11.2021 , 17:14 Uhr

Christian Keller wird neuer Sportchef beim 1. FC Köln

Laut Medienberichten soll der ehemalige Geschäftsführer vom SSV Jahn Regensburg ab dem 1. April 2022 neuer Sportchef beim 1. FC Köln werden.

Christian Keller übernimmt zum 1. April 2022 die Position des Geschäftsführers Sport beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln. Wie die Kölner am Dienstag mitteilten, wird er im Team mit Thomas Kessler, dem Sportlichen Leiter der Lizenzspielerabteilung, und Lukas Berg, dem Leiter Administration, zusammenarbeiten. Jörg Jakobs, der seit Juni 2021 interimsmäßig die sportliche Verantwortung für den FC trägt, wird dann wieder in beratende Funktion zurückkehren.

«Der FC-Vorstand hat sich in außergewöhnlichem Maße um mich bemüht. Besonders haben mich dabei die Seriosität, Zuverlässigkeit und Professionalität der FC-Verantwortlichen überzeugt», sagte Christian Keller in einer Mitteilung des Vereins. «Wir freuen uns, mit Christian Keller einen begehrten Manager für den FC gewonnen zu haben. Seine herausragenden Verdienste in Regensburg lassen sich nicht nur an den sportlichen Ergebnissen ablesen, sondern auch an den Strukturen, die er dort aufgebaut hat», sagte FC-Präsident Werner Wolf.

Der 42 Jahre alte Keller war von Juni 2013 bis Oktober 2021 Geschäftsführer beim SSV Jahn Regensburg. Unter seiner Führung hatte der Verein den Durchmarsch von der 4. bis in die 2. Liga geschafft und sich dort etabliert.

 

dpa

 

Statement des 1. FC Köln

Der 1. FC Köln hat einen neuen Geschäftsführer Sport. Christian Keller wird die Position zum 1. April 2022 übernehmen und im Team mit Thomas Kessler, Sportlicher Leiter der Lizenzspielerabteilung, und Lukas Berg, Leiter Administration Lizenzspielerabteilung, zusammenarbeiten. Jörg Jakobs, der seit Juni 2021 interimsmäßig die sportliche Verantwortung für den FC trägt, wird dann wieder in beratende Funktion zurückkehren.

„Jörg Jakobs, meine Vorstandskollegen und ich konnten in der aktuellen Konstellation in Ruhe einen Nachfolger für den Geschäftsführer Sport suchen und hatten Zeit, intensive und gute Gespräche zu führen. Dabei hat uns Christian Keller absolut überzeugt. Wir haben dabei ausführlich den Weg beleuchtet, den wir nun gemeinsam mit ihm einschlagen wollen. Nach unserem Auswahlprozess bin ich fest davon überzeugt, dass wir mit ihm einen ausgezeichneten Fußballmanager gefunden haben. Seine detaillierten Analysen und sein umfassendes Fachwissen sind wirklich beeindruckend“,

sagt FC-Vizepräsident Eckhard Sauren.

„Der FC-Vorstand hat sich in außergewöhnlichem Maße um mich bemüht. Besonders haben mich dabei die Seriosität, Zuverlässigkeit und Professionalität der FC-Verantwortlichen überzeugt. Diese Vertrauensbasis ist mir eminent wichtig, weil nur damit eine effektive Zusammenarbeit möglich wird. Gleichzeitig hat der FC-Vorstand einen durchdachten strategischen Ansatz, um die Zukunft des 1. FC Köln aktiv zu gestalten. Wichtig ist mir zudem, nach rund achteinhalb tollen, aber auch sehr intensiven Jahren beim SSV Jahn Regensburg die neue Aufgabe beim FC mit 100 Prozent Identifikation und 100 Prozent Engagement anzugehen. Dazu benötige ich zunächst etwas Abstand und Pause. Auch wenn ich mich sehr auf meinen Start beim FC im April 2022 freue, bitte ich um Verständnis dafür, dass ich mich über die Ankündigung heute hinaus erst ab dem Beginn meiner Tätigkeit wieder öffentlich äußern werde“,

sagt Christian Keller.

„Wir freuen uns, mit Christian Keller einen begehrten Manager für den FC gewonnen zu haben. Seine herausragenden Verdienste in Regensburg lassen sich nicht nur an den sportlichen Ergebnissen ablesen, sondern auch an den Strukturen, die er dort aufgebaut hat. Seine Ausrichtung auf eine nachhaltige Entwicklung im Sportbereich wird auch dem FC guttun“,

sagt FC-Präsident Werner Wolf.

Christian Keller (26. November 1978) war von Juni 2013 bis Oktober 2021 Geschäftsführer beim SSV Jahn Regensburg und trug dabei sowohl die sportliche als auch die kaufmännisch-administrative Verantwortung. Unter seiner Führung hat der SSV Jahn den direkten Durchmarsch von der 4. Liga bis in die 2. Liga geschafft und sich dort mittlerweile etabliert. Wirtschaftlich hat der 42-Jährige aus einem insolvenzbedrohten Sanierungsfall einen finanziell stabilen, schuldenfreien Zweitligisten gemacht, der auch zu Pandemiezeiten durchgängig positive Ergebnisse erwirtschaften konnte. Vor seiner Aufgabe beim SSV Jahn Regensburg war der gebürtige Baden-Württemberger unter anderem als Strategieberater für Profisportorganisationen sowie als Professor und Studiendekan für Sportmanagement an der SRH Hochschule Heidelberg tätig.

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