Ein 71-jähriger Autofahrer fuhr in Schlangenlinien und touchierte mehrfach die Leitplanke. Bei einem zweiten Unfall prallte eine 21-jährige Autofahrerin gegen eine Schutzwand. Bei ihr ergab ein Atemalkoholtest ein positives Ergebnis.
In der Nacht vom 14. auf den 15. August wurde der Polizei ein Autofahrer gemeldet, der auf der B20 in Schlangenlinien unterwegs war. Eine Streife fuhr dem Wagen zunächst entgegen. Als sich beide Fahrzeuge auf gleicher Höhe befanden, kam es laut Polizei beinahe zu einem Zusammenstoß.
Die Beamten wendeten daraufhin und fuhren dem 71-Jährigen hinterher. Im weiteren Verlauf setzte sich der Streifenwagen vor das Auto. Dabei beobachteten die Polizisten, wie der Wagen mehrfach seitlich die Leitplanke touchierte.
Schließlich konnte der Fahrer durch ein Abbremsmanöver des Streifenwagens zum Anhalten gebracht werden.
Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 71-Jährige an Diabetes leidet. Dies war laut Polizei offensichtlich der Grund für seine unsichere Fahrweise.
Am Auto und an der Leitplanke entstand ein Schaden im hohen vierstelligen Bereich. Der Fahrer, seine Beifahrerin und die Polizeibeamten blieben unverletzt.
In derselben Nacht ereignete sich ein weiterer Unfall auf der B20. Eine 21-Jährige war von Cham in Richtung Roding unterwegs.
Auf Höhe des Zubringers zur B85 kam sie ohne Beteiligung eines anderen Fahrzeugs nach links von der Straße ab und prallte gegen eine dort beginnende Schutzwand.
Da die Polizei Anzeichen für Alkoholkonsum feststellte, wurde bei der 21-Jährigen ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser fiel positiv aus. Anschließend wurde im Krankenhaus Cham eine Blutentnahme durchgeführt.
Am Auto der 21-Jährigen entstand Totalschaden in Höhe von rund 20.000 Euro. Den Schaden an den Einrichtungen der Straßenmeisterei beziffert die Polizei auf einen höheren vierstelligen Betrag.
PI Cham / TK