Ein schweres Unwetter hat am Samstagnachmittag den Landkreis Cham getroffen und innerhalb kürzester Zeit eine große Zahl an Feuerwehreinsätzen ausgelöst. Starke Windböen, Gewitter und teils intensiver Regen sorgten für Schäden im gesamten Landkreis. Zwischen 16 und 19 Uhr mussten zahlreiche Einsatzstellen abgearbeitet werden.
Mehr als 120 Einsätze in nur drei Stunden
Kurz nach dem Eintreffen der Unwetterfront gingen zahlreiche Notrufe und Schadensmeldungen ein. Die Zahl der Einsätze stieg innerhalb weniger Minuten auf weit über 100 an.
Um die Lage zu koordinieren und die Integrierte Leitstelle Regensburg zu entlasten, wurde die Kreiseinsatzzentrale (KEZ) Cham aktiviert. Insgesamt 25 Einsatzkräfte übernahmen dort die Koordination der Einsätze im Landkreis. Allein zwischen 16 Uhr und 19 Uhr wurden rund 122 Einsätze disponiert und abgearbeitet.
Umgestürzte Bäume blockieren Straßen
Der Schwerpunkt der Einsätze lag auf umgestürzten Bäumen und herabgefallenen Ästen. Zahlreiche Straßen und Wege mussten von den Feuerwehrkräften freigeräumt werden, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer wiederherzustellen.
Zudem sicherten die Einsatzkräfte lose Bauteile sowie weitere Gegenstände, die durch den Sturm heruntergerissen worden waren. Auch mehrere Fahrzeuge wurden durch umstürzende Bäume beschädigt oder eingeschlossen und mussten von den Feuerwehren befreit werden.
Einsatzkräfte im gesamten Landkreis gefordert
Die Feuerwehren waren über mehrere Stunden hinweg im gesamten Landkreis Cham im Einsatz. Erst am Abend entspannte sich die Lage allmählich.
Die Kreisbrandinspektion Cham bedankt sich bei allen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern, den Mitarbeitenden der Kreiseinsatzzentrale sowie der Integrierten Leitstelle Regensburg für die Zusammenarbeit bei der Bewältigung der außergewöhnlichen Unwetterlage.
KFV Cham