Mo., 24.10.2016 , 10:30 Uhr

Cham: Dezentrales Studium „Soziale Arbeit“ gestartet

Am dezentralen Lernstandort der OTH Regensburg in Cham war heute, Samstag, 22. Oktober, erster Studientag: Zehn Studierende fanden sich dazu in der neuen Berufsschule zu ihrem Studium des dezentralen, berufsbegleitenden, integrierten Bachelors Soziale Arbeit ein. Es begrüßten sie Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler, Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg und Studiengangleiterin Prof. Dr. Barbara Seidenstücker, Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der OTH Regensburg. „Die OTH Regensburg ist stolz, jetzt auch in Cham mit einem Lernstandort vertreten zu sein“, so Präsident Prof. Dr. Baier und wünschte den Studierenden viel Erfolg bei Ihrem Studium.

Landrat Franz Löffler sprach ebenfalls seine Glückwünsche aus und sah darin eine weitere Stärkung des Bildungsstandortes Landkreis Cham: „Gleiche Bildungschancen im ländlichen Raum sind im Landkreis Cham keine Zukunftsvision, sondern Realität. Unsere jungen Menschen haben vor Ort attraktive Angebote in vielen Bereichen der beruflichen und akademischen Bildung. Der neue berufsbegleitende Studiengang „Bachelor Soziale Arbeit“ ist eine perfekte Ergänzung zum Technologie Campus Cham. Auch im sozialen Bereich ist jetzt akademische Bildung vor Ort möglich.“

Anwesend waren Vertreter der Kooperationspartner OStD Sigi Zistler, Leiter der Berufsschule Cham und Alois Nock, Leiter der Jugendbildungsstätte Waldmünchen. Bereits am 15. Oktober starteten die weiteren beiden Lernstandorte Abensberg und Tirschenreuth. Offizieller Beginn des Studiengangs war bereits Ende September, als die insgesamt 32 Studierende eine Blockwoche an der OTH Regensburg absolviert haben.

Das elfsemestrige – bei Anrechnung neunsemestrige – Studium ist ein ganz besonderes: Es findet sowohl in Regensburg als auch an je einem der dezentralen Standorte Abensberg, Cham und Tirschenreuth statt. Ein weiterer Baustein des Konzepts ist die Virtuelle Lehre. Die OTH Regensburg hatte sich 2015 mit dem Konzept dieses Studiengangs beim Wettbewerb „Hochschule und Region“ des Bayerischen Wissenschaftsministeriums erfolgreich beteiligt und erhält deshalb jährlich rund 800.000 Euro Förderung.

Studiengangleiter ist Prof. Dr. Nicolas Schöpf, Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften. Prof. Dr. Seidenstücker übernimmt gemeinsam mit Prof. Dr. Irmgard Schroll-Decker, ebenfalls von der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften und vielen weiteren Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Lehrbeauftragten der Fakultät die Lehre. Die OTH Regensburg stellt außerdem weitere zwei Professoren für den Studiengang ein. Studiengangreferentin ist Jana Faerber und Studiengangkoordinatorin ist Kathrin Söldner vom Zentrum für Weiterbildung und Wissensmanagement (ZWW) an der OTH Regensburg.

Das Studium ermöglicht Berufstätigen im Bereich Sozialer Arbeit, vor allem Frauen, sich – auch ohne Abitur – wissenschaftlich zu qualifizieren und bietet damit neue Karrierechancen. Es ist auch möglich, an den Bachelor einen Master anzuschließen.

Pressemitteilung/MF

Das könnte Dich auch interessieren

04.03.2026 Furth im Wald: Wertvolle Münzsammlung bei Odachlosen entdeckt – Möglicher Einbruch? Teure Sammlermünzen geben der Polizei in Furth im Wald Rätsel auf. Die Münzen haben sie bei einer Kontrolle gefunden. Sie könnten gestohlen worden sein - eventuell ohne, dass der EIgentümer den Verlust bisher bemerkt hat. 03.03.2026 Wald: Seniorin versucht sich als Ladendiebin Zwei Hosen wollte eine Seniorin mitnehmen ohne sie zu bezahlen. 02.03.2026 Bad Kötzting: Mutige Passantin schlichtet Streit unter Jugendlichen Die Polizei sucht nach einer couragierten Fußgängerin, die eine Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen geschlichtet hat. 02.03.2026 Roding: Mit 150 km/h auf der Flucht – Verfolgungsfahrt nach Verkehrskontrolle Eine routinemäßige Verkehrskontrolle in Roding ist am Montagmorgen in einer riskanten Verfolgungsfahrt geendet. Die Polizei bittet jetzt um Hinweise von Zeugen, die von einem 21-Jährigen gefährdet worden sind.