Do., 24.06.2021 , 14:16 Uhr

Landkreis Schwandorf

Burglengenfeld: 4.Juli - Stadtführung mit Schauspiel zur Geschichte der Gerichtsbarkeit

Auch in Burglengenfeld kann es wieder mit Stadtführungen losgehen. Am 4. Juli können Interessierte bei einer interaktiven Führung viel über spannende Gerichtsgeschichten aus den letzten Jahrhunderten lernen.

Die historischen Stadtführungen sind nach langer Corona-Pause endlich zurück. Am Sonntag, 04. Juli 2021, bietet Werner Chwatal eine spezielle Führung zur historischen Gerichtsbarkeit mit szenischen Einlagen an. Der ehemalige Rechtspfleger des Amtsgerichts Burglengenfeld und Schwandorf wird auf seinem Rundgang viele spannende Gerichtsgeschichten aus früheren Jahrhunderten zum Besten geben. Begleitet wird er dabei von seinem Sohn Michael und von Patricia Eichinger, welche die schauspielerischen Einlagen gestalten.

Die Führung beginnt um 15 Uhr am Europaplatz und dauert rund anderthalb Stunden. Erwachsene zahlen 6 Euro, Kinder 3 Euro. Anmelden kann man sich über die VHS im Städtedreieck entweder unter der Tel. (09471) 30 22 70 oder online .

 

Ziele des Rundgangs

Der Rundgang führt durch die Altstadt zunächst zum Rathaus, wo seit dem Mittelalter die sogenannten „Niedere Gerichtsbarkeit“ gesprochen wurde, beispielsweise wenn es um Beleidigungen, Raufhändel oder Zauberei ging. Vor dem Rathausaltbau befand sich früher auch der Pranger, an dem Schandtäter öffentlich ausgestellt wurden. Dann geht es zur Fronfeste, dem früheren landesherrlichen Gefängnis der neuburgischen Burgherren aus dem 16. Jahrhundert, wo die Teilnehmer auf ein Ehepaar mit utnerschiedlicher  Meinung aus früherer Zeit treffen werden – sehr zum Missfallen seiner Gattin war der „Lump“ hier inhaftiert.

Auf dem Weg an der Naab entlang werden etliche „Altrechtliche Dienstbarkeiten“ vorgestellt und erläutert, ehe die Teilnehmer an der vormaligen Großen Kanzlei, dem früheren Sitz der Landesverwaltung und der Gerichtsbarkeit, auf den Burglengenfelder Landrichter und Pfleger – aber auch Brudermörder aus dem Jahr 1652 – Wolfgang Adrian von Spiering treffen werden, der dort angeblich noch heute spuken soll.

Die Führung endet am früheren Amtsgerichtsgebäude, dem jetzigen Neuen Stadthaus, von dessen Stufen aus ein Richter einige für unsere Ohren „sonderbare“ Urteile aus den Nachkriegsjahren verkünden wird.

 

Landkreis Schwandorf/JM

Das könnte Dich auch interessieren

03.03.2026 München: Sonderflug aus Dubai bringt gestrandete Urlauber zurück Eine Sondermaschine der Fluggesellschaft Emirates wird am Abend in München erwartet. Der Flug mit der Nummer „EK 8051“ ist laut Angaben des Flughafens gestartet und soll gegen 20:50 Uhr landen. An Bord befinden sich deutsche Urlauber, darunter viele Gäste des Reiseveranstalters Tui. Rund 200 Tui-Gäste an Bord Nach Angaben eines Tui-Sprechers reisen unter anderem rund 03.03.2026 Regensburg: Tag der Archive 2026 am 6. und 7. März Unter dem bundesweiten Motto „Alte Heimat – Neue Heimat“ öffnen staatliche, kommunale, kirchliche und private Archive ihre Türen und gewähren Einblicke in ihre Arbeit und Bestände. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Angebot mit Führungen, Präsentationen und Vorträgen. Führungen am 6. März: Spitalarchiv, Universitätsarchiv und Fürst Thurn und Taxis Zentralarchiv Am Freitag, 6. März 2026, 03.03.2026 Regensburg: Jeder zehnte Arbeitnehmer suchtgefährdet – Caritas setzt klares Zeichen In Deutschland gilt jeder zehnte Arbeitnehmer als suchtgefährdet. Suchtprobleme machen damit auch vor Werkstoren und Bürotüren nicht halt. Die Folgen sind spürbar: mehr Fehlzeiten, mehr Arbeitsunfälle und sogar Frühverrentungen. Der bundesweite wirtschaftliche Schaden liegt laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen bei über 30 Milliarden Euro . Bei der Fachambulanz für Suchtprobleme im Caritasverband Regensburg ist nun 03.03.2026 Oberpfalz: Illegale Müllexporte – Staatsanwaltschaft erhebt Anklage Wegen mutmaßlich illegaler Müllexporte hat die Staatsanwaltschaft Weiden Anklage gegen den Chef einer Oberpfälzer Entsorgungsfirma und einen Mitarbeiter erhoben. Den beiden Männern wird vorgeworfen, zum Teil gefährliche Abfälle ohne Genehmigung in Tschechien und Polen entsorgt zu haben. Zuvor hatte das „Straubinger Tagblatt“ berichtet. Illegale Müllentsorgung in über 30 Fällen Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die