Mi., 28.10.2015 , 12:20 Uhr

Bombenfund: Krankenhaus Barmherzige Brüder veröffentlicht Erklärung

Das vom aktuellen Bombenfund in Regensburg betroffene Krankenhaus Barmherzige Brüder hat eine aktuelle Pressemitteilung zur Evakuierung veröffentlicht. Darin wird das weitere Vorgehen des Krankenhauses beschrieben:

„Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige

wie Sie der Presse entnehmen konnten, wurde am 26. Oktober bei Bauarbeiten in der Dornierstraße eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Diese ist nach Ansicht aller Experten grundsätzlich aktuell ungefährlich, muss aber in den nächsten Tagen entschärft werden. Dafür ist es erforderlich, dass im Umkreis von 500 Metern um die Fundstelle insbesondere die Anwohner und auch das Krankenhaus Barmherzige Brüder evakuiert werden. Unser Krankenhaus muss daher während der Bombenentschärfung am Sonntag, dem 1. November komplett geräumt sein.

Aus diesem Grunde können wir ab sofort nur noch Patienten stationär aufnehmen, bei denen abzusehen ist, dass wir sie nach allen medizinischen Qualitätsmaßstäben auch vor dem Wochenende guten Gewissens wieder nach Hause entlassen können. Notfallpatienten mit weniger gravierenden Blessuren können nach wie vor zu uns ins Krankenhaus kommen. Die Notaufnahme wird nur am Sonntag geschlossen bleiben müssen. Patienten allerdings, die eines längeren stationären Aufenthalts bedürfen, empfehlen wir, erst ab dem 2. November wieder zu uns zu kommen oder in akuten Fällen ein anderes Krankenhaus aufzusuchen.

Für alle Patienten, die sich aktuell in stationärer Behandlung befinden, und die vor dem Wochenende (30.10./1.11.) nicht nach Hause entlassen werden können, werden wir eine qualitativ gute Lösung bereit stellen, damit die medizinische wie auch die pflegerische Versorgung dieser Patienten durch die Evakuierung in keiner Weise negativ beeinträchtigt wird. Wir stehen in Verbindung mit den umliegenden Krankenhäusern, insbesondere auch dem Universitätsklinikum, dem Evangelischen Krankenhaus und der Klinik St. Hedwig, um die sichere Versorgung all unserer verlegungsbedürftigen Patienten während des Evakuierungszeitraumes in jedem Fall gewährleisten zu können. Die Verlegung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Roten Kreuz und den weiteren Hilfsorganisationen. Unmittelbar nach Entschärfung der Bombe werden alle Patienten wieder in unser Krankenhaus an der Prüfeninger Straße zurückverlegt.“

 

Pressemitteilung/MF

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