Di., 18.08.2020 , 15:38 Uhr

Bodenwöhr: Infizierter Urlauber besucht Party - 120 Menschen in Quarantäne

Nach einem bestätigten Corona-Fall in Bodenwöhr im Landkreis Schwandorf müssen nun 120 Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Kontakte seien im privaten Bereich geschehen, teilte das Landratsamt auf seiner Seite mit.

Laut «Mittelbayerischer Zeitung» hatte ein nach einer Italienreise positiv getesteter Mann an einer Geburtstagsparty mit rund 100 Gästen teilgenommen, noch bevor er sein Ergebnis erhalten hatte. Die anderen 20 Menschen seien weitere Kontaktpersonen des Mannes.

Der Mann hatte sich laut Zeitung bei der Rückkehr am Donnerstag an der Grenze bei Kiefersfelden kostenlos testen lassen und am Sonntag sein Ergebnis erhalten – da hatte er aber schon kräftig gefeiert. Seinem Gastgeber hatte er laut Zeitung gesagt, ihm sei an der Grenze zugesagt worden, bei einem positiven Ergebnis binnen 24 Stunden informiert zu werden. Weil ein Anruf ausblieb, habe er an der Feier teilgenommen.

Mit der bestätigten Infektion des Mannes war die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis am Sonntag von 523 auf 524 gestiegen. Das allerdings spiegele nicht die ganze Tragweite des Falls wider, erläuterte das Landratsamt dazu. Alle Kontaktpersonen sollen nun getestet werden.

Inzwischen stieg die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis auf 530. Keiner der sechs neuen Fälle habe aber mit dem Fall in Bodenwöhr zu tun, erläuterte das Landratsamt.

 

dpa

Das könnte Dich auch interessieren

03.03.2026 Regensburg: Jeder zehnte Arbeitnehmer suchtgefährdet – Caritas setzt klares Zeichen In Deutschland gilt jeder zehnte Arbeitnehmer als suchtgefährdet. Suchtprobleme machen damit auch vor Werkstoren und Bürotüren nicht halt. Die Folgen sind spürbar: mehr Fehlzeiten, mehr Arbeitsunfälle und sogar Frühverrentungen. Der bundesweite wirtschaftliche Schaden liegt laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen bei über 30 Milliarden Euro . Bei der Fachambulanz für Suchtprobleme im Caritasverband Regensburg ist nun 03.03.2026 Oberpfalz: Illegale Müllexporte – Staatsanwaltschaft erhebt Anklage Wegen mutmaßlich illegaler Müllexporte hat die Staatsanwaltschaft Weiden Anklage gegen den Chef einer Oberpfälzer Entsorgungsfirma und einen Mitarbeiter erhoben. Den beiden Männern wird vorgeworfen, zum Teil gefährliche Abfälle ohne Genehmigung in Tschechien und Polen entsorgt zu haben. Zuvor hatte das „Straubinger Tagblatt“ berichtet. Illegale Müllentsorgung in über 30 Fällen Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die 03.03.2026 Heute Abend im Programm 02.03.2026 Ostbayern: Goldsteig gewinnt Trekking-Award 2026 als schönster Fernwanderweg Der rund 660 Kilometer lange Goldsteig ist beim Trekking-Award 2026 von rund 35.000 Leserinnen und Lesern des trekking Magazins zum schönsten Fernwanderweg gewählt worden und stärkt damit erneut die Bedeutung von Ostbayern als führende Wanderregion.