Sa., 22.04.2023 , 15:01 Uhr

Blitzmarathon: Bilanz des Polizeipräsidium Niederbayerns

Nach dem Ende des bayernweiten Blitzmarathons hat auch das Polizeipräsidium Niederbayern eine Bilanz gezogen. 475 Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs.

Die niederbayerische Polizei startete am 21.04.2023 um 06:00 Uhr mit dem 24-Stunden-Blitzmarathon und führte niederbayernweit Geschwindigkeitsüberwachungen durch, die Messstellen wurden im Vorfeld bekanntgegeben.

Mit zahlreichen Einsatzkräften beteiligten sich alle niederbayerischen Polizeidienststellen an der Aktion. Rund 16.600 Fahrzeuge wurden gemessen, davon mussten insgesamt 475 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt werden.

Den traurigen Höchstwert während der Kontrollaktion erreichte ein 26-jähriger Pkw-Fahrer. Der Mann wurde am Nachmittag auf der B588 bei Mitterskirchen mit 150 km/h gemessen. Erlaubt waren in diesem Bereich 100 km/h. Damit droht ihm ein Bußgeld in Höhe von mindestens 320 Euro, 2 Punkte sowie ein Fahrverbot.

Die Kontrollkräfte der niederbayerischen Polizei stellten im Rahmen des laufenden Blitzmarathon neben Geschwindigkeitsüberschreitungen aber auch weitere Verstöße gegen Verkehrsvorschriften fest. Beispielsweise wurde ein 28-jähriger Pkw-Fahrer am 22.04.2023 gegen 01:45 Uhr auf der B16 bei Neustadt a.d.Donau nach einer Geschwindigkeitsübertretung angehalten. Es konnte Alkoholgeruch wahrgenommen werden, ein freiwilliger Atemalkoholtest verlief positiv. Die Weiterfahrt des 28-Jährigen wurde unterbunden, er musste sich einer Blutentnahme unterziehen und seine Fahrerlaubnis wurde sichergestellt. Zusätzlich zur Verkehrsordnungswidrigkeit wurde gegen den 28-Jährigen ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Nach Auswertung der Messergebnisse bleibt festzustellen, dass einige Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs waren. Die Geschwindigkeitsüberwachung bleibt weiterhin ein zentrales Element der Verkehrssicherheitsarbeit der niederbayerischen Polizei zur Bekämpfung von Verkehrsunfällen. Überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit ist eine Hauptunfallursache für schwere und tödliche Verkehrsunfälle, die niederbayerischen Polizeidienststellen werden daher auch in Zukunft verstärkt die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeiten kontrollieren.

PM/MLi

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