So., 01.01.2017 , 10:31 Uhr

Bilanz der Silvesternacht in der Oberpfalz und in Niederbayern

Wenn auch die meisten Feierlichkeiten zum Jahreswechsel friedlich verliefen, hielten Streitigkeiten, körperliche Auseinandersetzungen, Randalierer, Sachbeschädigungen und einige Brände die Polizei bis in die frühen Morgenstunden auf Trab. So waren im Zeitraum vom 31.12.2016, 20.00 Uhr, bis 01.01.2017, 05.00 Uhr, ca. 200 Einsätze zu bewältigen.

In Regensburg feierten gegen Mitternacht  ca. 2700 Personen überwiegend friedlich und diszipliniert auf den Straßen im Altstadtbereich mit den Schwerpunkten Thundorfer Straße, Eiserne Brücke, Eiserner Steg, Domplatz, Haidplatz und Neupfarrplatz. Hier waren nur zwei Körperverletzungsdelikte und eine Sachbeschädigung zu verzeichnen.

Im genannten Zeitraum wurden insgesamt 20 Brände gemeldet. Der  überwiegende Anteil wurde durch Feuerwerkskörper verursacht.

In Schorndorf im Lkr. Cham kam es  kurz nach 03.00 Uhr in einem Wohnhaus, nach derzeitigem Sachstand aufgrund eines techn. Defektes, zu einem Brand. Drei Bewohner erlitten hierbei eine Rauchgasvergiftung und mussten ins Krankenhaus. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 100.000 Euro.

Zahlreiche Brände, bei denen Hecken, Balkone, Garagen, Mülltonnen und ähnliches in Mitleidenschaft gezogen wurden, wurden vermutlich durch fehlgeleitete oder unsachgemäße Handhabung von Feuerwerkskörpern ausgelöst.

Insbesondere nach Mitternacht wurden ca. 20 Körperverletzungsdelikte bekannt, wobei die Verletzungen jeweils leichterer Art waren.

In der Silvesternacht kam es in der  gesamten Oberpfalz zu 12 Verkehrsunfällen, die bis auf einen Fall mit Sachschaden abgingen.

In der Von-Donle-Straße in Regensburg wurde gegen 01.10 Uhr eine Person von einem Pkw angefahren und leicht verletzt. Die flüchtige Pkw-Fahrerin wurde jedoch ermittelt und wegen Alkohol zur Blutentnahme gebeten.

Das Polizeipräsidium Niederbayern spricht von einer weitgehend „normalen“ Silvesternacht. Hier wurden rund 220 Einsätze abgearbeitet.

Unter anderem wurden mehrere Personen der Polizei mitgeteilt, welche verbotswidrig mit erlaubnispflichtigen Schreckschusswaffen den Jahreswechsel mit der Abgabe von Schüssen feierten. So zum Beispiel in Mainburg, wo ein 21-Jähriger mit einer Schreckschusswaffe in die Luft schoss. Und auch in Pfaffenberg im Landkreis Straubing-Bogen schoss ein 26-Jähriger mehrmals mit einer Schreckschusswaffe umsich. In beiden Fällen wurden die Waffen sichergestellt und die Besitzer wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz zur Anzeige gebracht.

PM PP Oberpfalz/Niederbayern, TaL

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