Mo., 02.03.2015 , 14:56 Uhr

Beutezüge in Kirchen aufgeklärt - Kunstsammler brachte Hinweis

Eine Serie von Diebstählen aus Kirchen hat die Polizei in Bayern aufgeklärt. Ein 39 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Dingolfing sei festgenommen worden, nachdem zahlreiche Beutestücke in dessen Wohnung sichergestellt wurden, teilte das Landeskriminalamt in München (LKA) am Montag mit. Den entscheidenden Hinweis habe ein Kunstsammler gegeben. Dieser hatte erst vor wenigen Tagen einige der Stücke von dem 39-Jährigen gekauft. Als der Kunstsammler in der Vorwoche von der Fahndung des LKA erfuhr, alarmierte er die Beamten und führte sie zu dem Tatverdächtigen. Der 39-Jährige machte keine Angaben zum Tatvorwurf. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen.

Bei den Beutezügen in Kirchen in Niederbayern und der Oberpfalz waren seit November zwölf Holzfiguren und Holzkreuze gestohlen worden. Der Gesamtwert der entwendeten Figuren und Kreuze liegt bei rund 40.000 Euro.

 

dpa / lby

Das könnte Dich auch interessieren

18.09.2026 Manching: Haftstrafen nach Diebstahl des keltischen Goldschatzes rechtskräftig Nach dem spektakulären Diebstahl des mehr als 2.000 Jahre alten keltischen Goldschatzes aus dem Kelten Römer Museum in Manching sind die Haftstrafen gegen vier Männer rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat die vom Landgericht Ingolstadt verhängten Strafen in vollem Umfang bestätigt. Goldschatz mit mehr als 480 Münzen gestohlen Der Einbruch in das Kelten Römer Museum 18.09.2026 Mut beginnt im Alltag: Zivilcourage stärkt unsere Gesellschaft Schulen, Vereine und weitere Institutionen können ab sofort Informations- und Präventionsangebote zum Thema Zivilcourage nutzen. Zivilcourage bedeutet nicht, sich selbst in Gefahr zu bringen. Sie beginnt häufig mit kleinen Gesten: aufmerksam sein, Hilfe organisieren, die Polizei verständigen oder Betroffene unterstützen. Gerade diese alltäglichen Handlungen tragen wesentlich dazu bei, Straftaten zu verhindern, Menschen zu schützen und 15.09.2026 Oberpfalz: Erschreckende Zahlen – jeder dritte tödlich verunglückte Autoinsasse war nicht richtig gesichert Zwölf Todesopfer waren nicht richtig gesichert Im Jahr 2025 kamen in der Oberpfalz 38 Menschen im Auto ums Leben. Zwölf von ihnen waren nicht angeschnallt oder nicht mit einer erforderlichen Kindersicherung geschützt. 2024 waren es noch drei Fälle. Damit hat sich die Zahl innerhalb eines Jahres vervierfacht. Polizeivizepräsident Erwin Frankl warnt angesichts dieser Entwicklung: „Diese 11.09.2026 Niederbayern: Sicher zur Schule – darauf achtet die Polizei zum neuen Schuljahr In Niederbayern verstärkt die Polizei zum Beginn des neuen Schuljahres ihre Maßnahmen für einen sicheren Schulweg. Unter dem bayernweiten Motto „Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“ sollen Kontrollen und Präventionsmaßnahmen helfen, Unfälle mit Kindern zu vermeiden. Im vergangenen Jahr ereigneten sich im Regierungsbezirk 40 Schulwegunfälle. Dabei wurden 45 Kinder verletzt. Todesopfer gab es nicht.