Di., 29.03.2022 , 10:32 Uhr

Bernhardswald: Mehrere Vandalismusvorfälle am Wochenende    

Vergangenes Wochenende wurden mehrere Gebäude durch unbekannte Täter beschädigt. Darunter war auch ein Kindergarten, der innerhalb ein paar Wochen zum dritten Mal Ziel der Vandalen wurde.

Schon wieder haben Vandalen ihr Unwesen in Bernhardswald getrieben: vergangenes Wochenende brachen Unbekannte in einen Kindergarten ein, zerstörten dort die Einrichtung und schmierten Hakenkreuze an die Wände. Genau dieser Kindergarten wurde in den letzten Wochen bereits zwei Mal in einem größeren Ausmaß beschädigt. Aber nicht nur der Kindergarten war Ziel der unbekannten Täter, sondern auch das Gemeindegebäude, die Feuerwehr sowie ein Fahrzeug. Außerdem wurden die Scheiben bei zwei Wartehäuschen eingeschlagen. Inwiefern die Taten zusammenhängen, muss die Polizei nun ermitteln. Dafür sucht sie auch Zeugen, die etwas gesehen haben könnten.

JM

 

Polizeimeldung

Am vergangenen Wochenende kam es im Bereich Bernhardswald zum Vandalismus, bei dem in der Summe ein Schaden von mindestens 5.000 Euro entstand.

Bislang unbekannte Täter gelangten in den Kindergarten in der Kreuther Straße, zerstörten verschiedene Einrichtungsgegenstände und brachten an den Wänden Schmierereien an, darunter auch ein Hakenkreuz. Schmierereien und ebenfalls Hakenkreuze wurden auch am Gemeindegebäude, am Feuerwehrgerätehaus sowie an einem vor dem Rathaus abgestellten Gemeindefahrzeug hinterlassen. Anfang Februar und Anfang März war der Kindergarten bereits schon einmal angegangen worden. In beiden Fällen wurden seinerzeit Fensterscheiben eingeworfen. Inwiefern es sich bei den vergangenen und nun aktuellen Fällen um ein und dieselben Täter handelt, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

Dem noch nicht genug, wurden am vergangenen Wochenende zusätzlich bei den Bushaltestellen Stadlhof und Wolfersdorf Glasscheiben bei den Wartehäuschen eingeworfen.

Die Polizei Regenstauf führt Ermittlungen durch, um die Taten aufzuklären. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich an die Polizei unter Tel. (09402) 9311-0 zu wenden. Ungeachtet dessen kann man bei verdächtigen Wahrnehmungen jederzeit bei der Notruf-Nummer 110 anrufen.

 

Unser Bericht zu dem Thema:

 

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