Heute fand eine gemeinsame Brandortbegehung von der Polizeiinspektion Regenstauf mit einem Brandermittler der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg statt. Als wahrscheinlichste Brandursache konnte eine Selbstentzündung von eingelagertem Heu identifiziert werden. Dies geschieht durch Mikroorganismen, wenn zu feuchtes Heu eingelagert wird.
Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberpfalz / PI Regenstauf
Der Brand war gegen 16:40 Uhr im Bereich eines Anbaus der Scheune ausgebrochen. Ein Anwohner bemerkte das Feuer und informierte sofort eine Nachbarin, die umgehend die Feuerwehr alarmierte.
Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden. So verhinderten die Einsatzkräfte, dass die Flammen auf weitere Gebäudeteile übergriffen.
In der Scheune befanden sich unter anderem landwirtschaftliche Maschinen und Heuballen. Mehrere Kühe, die sich in einem angrenzenden Anbau aufhielten, liefen selbstständig auf eine Weide und blieben unverletzt. Auch alle beteiligten Personen kamen ohne Verletzungen davon.
Insgesamt waren sieben Feuerwehren mit rund 130 Einsatzkräften im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Warum das Feuer ausbrach, ist derzeit noch nicht bekannt. Nach bisherigen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung. Die weiteren Ermittlungen führen die Polizeiinspektion Regenstauf gemeinsam mit den Brandermittlern der Kriminalpolizei Regensburg.
PI Regenstauf / FC