Im Bürgerwindpark Berching ist Mittwochmorgen an einer Windkraftanlage zwischen Wallnsdorf und Raitenbuch ein Rotorblatt zu Boden gestürzt. Verletzt wurde dabei niemand. Die Betreiber der WINDPOWER-Gruppe untersuchen derzeit gemeinsam mit Gutachtern und externen Serviceteams die genaue Ursache. Nach Unternehmensangaben ist es der erste Vorfall dieser Art in 30 Jahren Firmengeschichte. Im Windpark stehen insgesamt zehn Windräder, sechs davon werden von Bürgerbeteiligungsgesellschaften betrieben, an denen rund 2.400 Menschen und acht Kommunen beteiligt sind.
Die betroffene Anlage vom Typ Senvion stammt aus dem Jahr 2012 und wurde nach Angaben des Betreibers zuletzt im November 2025 gewartet, die vorgeschriebene wiederkehrende Prüfung fand im Oktober 2023 statt. Ein Rotorblatt dieses Typs wiegt etwa 15 Tonnen und ist knapp 60 Meter lang.
WINDPOWER/JM