Di., 12.07.2016 , 14:17 Uhr

Beifuß-Ambrosia: Allergie-Pflanze erkennen und richtig handeln

Die Pollen der Beifuß-Ambrosia, auch Traubenkraut genannt, zählen zu den stärksten Allergie-Auslösern. Sie können zu schweren heuschnupfenartigen Symptomen oder sogar Asthma führen. Schon kleinste Pollenmengen reichen für eine Reaktion aus. Im Landkreis Regensburg kommt die Allergiepflanze nur noch vereinzelt vor. Das Sachgebiet für Gartenkultur und Landespflege im Landratsam Regensburg informiert darüber, was man beachten muss und wie man die Pflanze erkennt.

 

 

Einzelne Pflanzen können Sie selbständig entfernen. Größere Ambrosia-Bestände sollten Sie bitte dem Landratsamt melden.



 

 

Wo Wächst die Beifuß-Ambrosia?

Woran erkenne ich die pflanze?

In welchem Zeitraum blüht sie?

Die bevorzugten Lebensräume der Beifuß-Ambrosia sind Straßenbankette und -ränder, Schutthalden, Mülldeponien, Industriegelände sowie Äcker. Im Hausgarten trifft man die Pflanze oft bei den typischen Vogelfutterplätzen, die man im Winter geschaffen hatte.

Die Beifuß-Ambrosia hat eine gedrungene, buschige Wuchsform; ihre Blätter sind doppelt bis dreifach gefiedert, gestielt und auf beiden Seiten grün. Typisch ist die kerzenleuchterartige Anordnung der Blütenstände. Die Frucht ist etwa 2,5 Millimeter breit und 3,5 Millimeter lang.

Die Hauptblütezeit liegt zwischen August und Oktober, wobei einzelne Pflanzen manchmal auch bereits im Juli blühen können. Die Samen der Ambrosia sind sehr lange im Boden lebensfähig und können sogar nach Jahrzehnten noch keimen. Die Pflanze selbst stirbt jedes Jahr nach den ersten stärkeren Frösten ab.

 

 

Was kann ich tun, wenn in meinem Garten die Beifuß-Ambrosia Wächst?

 

Da die Pflanze auch Hautreizungen verursachen kann, wird empfohlen, sie nur mit Handschuhen zu entfernen und über den Restmüll zu entsorgen. Zudem sollten Sie einen Mundschutz tragen.

 

Größere Ambrosia-Bestände, also etwa mehr als 100 Pflanzen, melden Sie bitte dem Sachgebiet für Gartenkultur und Landespflege im Landratsamt unter :
Telefon: 0941/4009-361, -362 und -619 oder per E-Mail an garten.landschaft@lra-regensburg.de.

Hintergrund

Das Sachgebiet für Gartenkultur und Landespflege im Landratsamt betreibt seit 2008 eine Art Monitoring zu Ambrosia-Meldungen. Aktuell ist keine größere Fundstelle im Landkreis bekannt. Bis vor zwei Jahren gab es in Matting eine Problemfläche sowie an der Autobahn A3 beim Kreuz Regensburg. Das Landratsamt meldet die Fundorte an eine Forschungsgruppe weiter, die im Auftrag des Umweltministeriums tätig ist.

 

 

 

pm/MB

Das könnte Dich auch interessieren

14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 25.03.2026 IKEA ruft Kerzen wegen Brandgefahr zurück Der Möbelhändler IKEA ruft die SMÖJTRÄD Lüsterkerzen, duftneutral, 25 Zentimeter, zurück. 18.03.2026 Weniger Verletzte und Tote bei Verkehrsunfällen in Bayern im Januar 2026 Nach vorläufigen Angaben der Polizei wurden im Januar 31.072 Unfälle registriert. Das sind 6,8 Prozent mehr als im Januar 2025. Gleichzeitig sank jedoch die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, deutlich.Weniger Unfälle mit Personenschaden In 2.514 Fällen kamen Personen zu Schaden. Das entspricht einem Rückgang um 12,4 Prozent im Vergleich zum 23.02.2026 Bayern: Steigende Wasserstände – Flüsse und Bäche treten über die Ufer Vor allem in den Regionen rund um den Bayerischen Wald und das Fichtelgebirge treten Flüsse und Bäche teils über die Ufer. Während vielerorts nur Wiesen und Felder betroffen sind, könnten mancherorts auch Keller und Häuser überflutet werden. Noch ist der Höchststand nicht überall erreicht. Der Hochwassernachrichtendienst rechnet jedoch damit, dass die Pegelstände ab Mittwoch wieder