Do., 08.02.2018 , 10:43 Uhr

Beate W. sucht Lebensretter: Bulmare organisiert Typisierungsaktion

Vor vier Jahren ging Beate W. mit einer Erkältung zum Arzt. Dort erhielt sie die Diagnose: Sie hat Leukämie. Seitdem wird nach einem Stammzellenspender für Beate gesucht, doch bislang blieb die Suche ohne Erfolg.

In Burglengenfeld gibt es aus diesem Grund am 25. Februar erneut eine große Typisierungaktion. Organisiert wird die Aktion vom Team des Wohlfühlbads Bulmare in Zusammenarbeit mit der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern. Die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Thomas Gesche übernommen.

 

Stammzellspender gesucht: Typisierungsaktion für Beate am Sonntag
Seit vier Jahren kämpft Beate W. gegen Leukämie: Im Jahr 2014 hat das BMW-Werk Wackersdorf eine erste Typisierungsaktion für die heute 42-Jährige organisiert. Heute, knapp vier Jahre später, ist Beate erneut auf mögliche Spender angewiesen. Am Sonntag können sich die Menschen für sie typisieren lassen. Schon gestern haben 180 Personen ein Benefizkonzert zugunsten der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern besucht.

Die wichtigsten Daten:

Wer kann mitmachen?

Prinzipiell kann sich jede Person registrieren lassen, die zwischen 17 und 45 Jahren alt und gesund ist. Wer schon als Stammzellspender registriert ist, egal in welcher Datei, sollte nicht mehr kommen, da eine Doppelregistrierung überflüssig ist. Blutstammzellen für einen fremden Patienten spenden darf man bis zum vollendeten 60. Lebensjahr.

 

Aktion mit Spenden unterstützen:

Helfen geht natürlich auch mit Geldspenden. Denn: Jede Typisierung eines neuen Spenders kostet die Stiftung AKB 40 Euro.

Daher helfen auch Geldspenden an:

Fotos: Vor vier Jahren ging Beate mit einer Erkältung zum Arzt. Dort erhielt sie die Diagnose Leukämie

Die Pressemitteilung:

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) organisiert das Team des Wohlfühlbads Bulmare am Sonntag, 25. Februar, von 11 bis 16 Uhr eine Typisierungsaktion. Der Grund: Beate W. leidet an Leukämie, sie benötigt dringend eine Stammzellspende. Beate ist die Tochter von Bulmare-Mitarbeiter Alois Buchmann. „Wir wollen helfen, so gut wir nur können“, sagt Simone Baumann, kaufmännische Leiterin des Bulmare. Bei der Typisierung wird eine geringe Menge Blut abgenommen, um Gewebemerkmale definieren zu können, die zwischen Empfänger und Spender im günstigsten Fall identisch sind.

Bürgermeister Thomas Gesche hat die Schirmherrschaft für die Typisierungsaktion übernommen und bittet darum, daran teilzunehmen. „Die Registrierung als Stemmzellspender tut nicht weh, es dauert nur wenige Minuten – und im besten Falle kann ein möglicher Spender Leben retten“, so Gesche.

Beate W. kämpft bereits seit vier Jahren gegen Leukämie. Nun braucht sie dringend einen passenden Stammzellspender. Wie die Mittelbayerische Zeitung (MZ) berichtet, ließen sich vor vier Jahren bei einer groß angelegten Typisierungsaktion schon einmal rund 1000 Menschen als Spender registrieren. Aber ein „genetischer Zwilling“ war nicht dabei. Schließlich sprang Beates Halbbruder als Spender ein. Die Übereinstimmung der Stammzellen lag aber nur bei 50 Prozent. Die Hilfe wirkte daher nur dreieinhalb Jahre  lang nach. „Das war nur zur Überbrückung, weil wir niemand anderen gefunden hatten“, sagte Beate der MZ. „Eigentlich bräuchte ich einen Fremdspender.“

 

Bulmare will helfen

Bei der Suche nach diesem Spender will das Wohlfühlbad Bulmare helfen. Simone Baumann hat daher Kontakt aufgenommen mit Dr. Cornelia Kellermann von der Stiftung AKB, um eine weitere Typisierungsaktion zu organisieren. Sie findet statt am Sonntag, 25. Februar, von 11 bis 16 Uhr im Bereich des Welcome-Restaurants des Bulmare. Die Geschäftsführung des Bades unterstützt die Aktion, stellt die Räume zur Verfügung und auch das Personal hilft mit. „Nicht nur unsere Badegäste, sondern alle Bürger unserer Stadt und der umliegenden Gemeinden sind aufgerufen, sich typisieren zu lassen“, betonen die Bulmare-Geschäftsführer Karl Karner und Reiner Beck

Prinzipiell kann sich jede Person registrieren lassen, die zwischen 17 und 45 Jahren alt und gesund ist. Wer schon als Stammzellspender registriert ist, egal in welcher Datei, sollte nicht mehr kommen, da eine Doppelregistrierung überflüssig ist. Blutstammzellen für einen fremden Patienten spenden darf man bis zum vollendeten 60. Lebensjahr. Helfen geht natürlich auch mit Geldspenden. Denn: Jede Typisierung eines neuen Spenders kostet die Stiftung AKB 40 Euro. Daher helfen auch Geldspenden an Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern, IBAN: DE67 7025 0150 0022 3946 88, Verwendungszweck: Beate.

„Es ist sehr wichtig, dass sich möglichst viele Menschen registrieren, weil immer noch jeder zehnte Patient keinen passenden Stammzellspender findet, obwohl in der weltweiten Datenbank schon knapp 32 Millionen Spender registriert sind“, sagt Dr. Cornelia Kellermann. „Unser Ziel ist es, die Datenbank weiter auszubauen, damit jeder Patient irgendwann den richtigen Spender finden kann und damit die Chance auf Heilung erhält.“

Übrigens: Anders als oft angenommen, befinden sich die Stammzellen im Knochenmark. Das Rückenmark hat damit nichts zu tun. Die Entnahme der Stammzellen aus dem Beckenkamm dauert etwa eine Stunde und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Der Spender wird schon am darauf folgenden Tag wieder aus der Klinik entlassen. Und: In den allermeisten Fällen werden die Stammzellen ohnehin aus dem Blutkreislauf gewonnen („periphere Stammzellspende“). Ausführliche Informationen zur Spendereignung, zum Ablauf einer Typisierung und zur Stammzellspende bietet die Aktion Knochenmarkspende Bayern auf ihrer Internetseite unter https://www.akb.de/

 

Pressemitteilung/MF

 

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