Das entspricht etwa 15 Prozent der Bevölkerung. Damit bleibt die Situation im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.
Besonders häufig betroffen sind Alleinlebende sowie Alleinerziehende mit ihren Kindern. Rund 21 Prozent der alleinlebenden Menschen in Bayern geben an, sich keine einwöchige Urlaubsreise leisten zu können.
Noch schwieriger ist die Situation für Alleinerziehende. Hier kann sich fast jede dritte Person keinen Urlaub finanzieren. Insgesamt betrifft das rund 191.000 Menschen. Gegenüber dem Vorjahr haben sich diese Werte kaum verändert.
Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt steht Bayern dennoch etwas besser da. Deutschlandweit können sich rund 21 Prozent der Bevölkerung keine einwöchige Urlaubsreise leisten.
Auch im europäischen Vergleich liegt Bayern unter dem Durchschnitt. In den Staaten der Europäischen Union können sich rund 28 Prozent der Menschen keine Urlaubsreise finanzieren. Bayern und Deutschland weisen damit niedrigere Werte auf.
Die Auswertung zeigt außerdem einen deutlichen Zusammenhang zwischen Einkommen und der Möglichkeit, Urlaub zu machen. Besonders häufig von relativer Einkommensarmut betroffen sind Alleinlebende sowie Alleinerziehende.
Im Jahr 2025 lagen 27 Prozent der Alleinlebenden und 25 Prozent der Alleinerziehenden mit ihren Kindern unter der Armutsgefährdungsschwelle. In der gesamten Bevölkerung trifft dies auf 13 Prozent der Menschen zu.
Die Zahlen stammen aus der europaweit durchgeführten Erhebung EU-SILC, die im Rahmen des Mikrozensus Informationen zu Einkommen, Lebensbedingungen sowie materieller und sozialer Entbehrung erhebt.
PM Statistisches Landesamt / KH