Rund 1,76 Millionen Kinder und Jugendliche kehren ab sofort zurück in ihre Schulen – darunter auch 132.000 Erstklässler, die zum ersten Mal die Schulbank drücken.
Trotz anhaltendem Lehrermangel versucht der Freistaat gegenzusteuern: Laut Kultusministerium wurden 1.300 neue Stellen für Lehrerinnen und Lehrer geschaffen. Insgesamt gab es bayernweit 4.200 Neueinstellungen.
Zusätzlich stellt das Ministerium 600 sogenannte multiprofessionelle Kräfte ein – etwa für die Schulverwaltung oder pädagogische Unterstützung. Die Zahl der Lehramtsabsolventen steigt leicht auf 4.200 Referendare, zudem beginnen 570 Quereinsteiger ihre Vorbereitung.
Besonders betroffen sind in diesem Jahr die Gymnasien: Aufgrund der Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium kommt eine zusätzliche 13. Jahrgangsstufe hinzu. Das bedeutet rund 30.000 zusätzliche Schülerinnen und Schüler. Trotzdem sei der Unterricht laut Philologenverband „auf soliden Füßen“.
dpa / MF