Mo., 18.11.2024 , 10:23 Uhr

Bayern: Ökologischen Fußabdruck durch nachhaltige Ernährung verringern

Die Ernährung macht in Deutschland etwa 31 Prozent des ökologischen Fußabdrucks aus und ist damit der größte Faktor im Ressourcenverbrauch.

Eine pflanzenbetonte Ernährung bietet Lösungen für die Gesundheit von Mensch und Planet. Der VerbraucherService Bayern im KDFB e. V. (VSB) betont, dass ein vollständiger Verzicht auf tierische Produkte nicht notwendig ist. Eine Verlagerung zu mehr pflanzlichen Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Nüssen und Ölen spart Ressourcen, reduziert Treibhausgase und hilft, Zivilisationskrankheiten vorzubeugen.

Flächenverbrauch und Effizienz in der Lebensmittelproduktion

Die Herstellung von Fleisch, Wurst und Milchprodukten benötigt nahezu drei Viertel der weltweiten landwirtschaftlichen Flächen. Eine vegetarische Ernährung kann 46 Prozent dieser Flächen einsparen. Pflanzliche Nahrungsmittel direkt zu konsumieren, ist wesentlich effizienter. Laut der Umweltreferentin Stephanie Ertl gehen bei der Umwandlung von Pflanzen in tierisches Protein bis zu 90 Prozent der Energie verloren.

Nachhaltige Ernährung – die fünf wichtigsten Prinzipien

Der VSB nennt fünf entscheidende Kriterien für eine nachhaltige Ernährung:
  1. Pflanzliche Lebensmittel bevorzugen
  2. Ökologisch erzeugte Nahrungsmittel kaufen
  3. Regionale und saisonale Produkte nutzen, fair gehandelte Waren berücksichtigen
  4. Wenig verarbeitete Lebensmittel wählen
  5. Ressourcen schonen – Lebensmittelverschwendung vermeiden, Verpackungsmüll reduzieren und energieeffizient kochen.

 

 

VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. / FC

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