Do., 21.09.2017 , 13:13 Uhr

Bayern: Öffentliche Verschuldung weiter rückläufig

Die Schulden der öffentlichen Haushalte sind in der ersten Hälfte dieses Jahres dank der guten Konjunktur deutlich gesunken. Ende Juni stand der Freistaat bei Banken und anderen privaten Unternehmen nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Donnerstag mit rund 17,3 Milliarden Euro in der Kreide. Das waren im Jahresvergleich 11,6 Prozent weniger: Zum 30. Juni 2016 betrugen die Schulden 19,6 Milliarden Euro. Im Ländervergleich ist das der stärkste Rückgang der Schulden nach Sachsen (minus 23,3 Prozent) gewesen. Bei den bayerischen Gemeinden und Gemeindeverbänden lag das Minus bei 3,3 Prozent von gut 13,7 auf knapp 13,3 Milliarden Euro.

Beide Entwicklungen liegen über dem gesamtdeutschen Trend: Bund, Länder, Kommunen sowie Sozialversicherung hatten insgesamt 1977,8 Milliarden Euro Schulden angehäuft. Dies waren 2,9 Prozent (59,8 Milliarden Euro) weniger als ein Jahr zuvor, wie das Bundesamt in Wiesbaden auf der Basis von vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilte.

dpa/MF

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