Mi., 02.02.2022 , 15:23 Uhr

Bayern: Novavax-Impfstoff ab Anfang März in Gesundheitseinrichtungen

In Bayern soll von Anfang März an auch der neu zugelassene Novavax-Impfstoff gegen das Coronavirus zum Einsatz kommen. Zuerst aber nur für Beschäftige im Gesundheits- und Pflegebereich, vor allem auch wegen der Impfpflicht.

Der Freistaat erwarte in der 9. Kalenderwoche Lieferungen mit dem Impfstoff, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in München auf TVA-Anfrage mit.

Bayern wird diesen bevorzugt für Impfungen von Beschäftigten in Einrichtungen im Gesundheits- und Pflegebereich zur Verfügung stellen, für die eine einrichtungsbezogene Impfpflicht gilt“, so eine Ministeriumssprecherin. Dies entspreche einer Einigung der Bundesländer in der Gesundheitsministerkonferenz vom 22. Januar. Zu den erwarteten Größenordnungen der Impfstofflieferungen machte das Ministerium keine Angaben.

 

„Selbstverständlich wird der Impfstoff in einem zweiten Schritt auch für andere Impfwillige zur Verfügung stehen, insbesondere wenn der Bund den Novavax-Impfstoff in ausreichender Menge in die Regelversorgung gibt.“ heißt es. Die Planungen für die Auslieferung würden bereits auf Hochtouren laufen. Allerdings müssen weitere Informationen des Bundes abgewartet werden, viele Mengen an Impfstoff tatsächlich zur Verfügung gestellt werden.

 

Das Mittel von Novavax wurde kürzlich als fünfter Corona-Impfstoff in der EU zugelassen. Zwei Dosen werden im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt. Es handelt sich anders als bei den bisher zugelassenen Impfstoffen dabei um einen sogenannten Protein-Impfstoff. Teilweise ist auch die Bezeichnung «Totimpfstoff» verbreitet. Dessen Wirkprinzip ist schon lange bekannt. Deshalb haben einige Menschen mehr Vertrauen darin als etwa in mRNA-Impfstoffe, die erstmals während der Corona-Pandemie zugelassen wurden.

Allerdings weisen Experten darauf hin, dass man über Novavax selbst derzeit noch nicht so viel wisse wie über die anderen Impfstoffe, die bereits länger breit angewendet werden.

 

dpa/Bayerisches Gesundheitsministerium/MB

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