Mo., 15.08.2022 , 08:27 Uhr

Bayern: Neue Impfkampagne in den stationären Pflegeeinrichtungen

Holetschek startet neue Impfkampagne in den bayerischen stationären Pflegeeinrichtungen - Bayerns Gesundheitsminister: Pflegebedürftige sollten sich jetzt die zweite Auffrischungsimpfung gegen Corona holen

Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek hat eine neue Impfkampagne in den stationären Pflegeeinrichtungen für die zweite Corona-Auffrischungsimpfung gestartet. Holetschek betonte am Montag aus diesem Anlass: „Auch wenn der Gipfel der Sommerwelle überschritten scheint, sind die Infektionszahlen im Freistaat nach wie vor hoch – und noch immer sterben Menschen an oder mit Corona. Gerade bei vulnerablen Gruppen ist die zweite Auffrischungsimpfung sehr wichtig, da mit zunehmendem Abstand zur ersten Auffrischungsimpfung die Schutzwirkung gegen schwere COVID-19-Verläufe abnimmt.“

Der Minister ergänzte: „Aktuell leben in Bayern rund 130.000 Menschen in über 1.600 Pflegeeinrichtungen. Unter den pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohner haben viele die zweite Auffrischungsimpfung gegen Corona noch nicht erhalten – und sind damit nicht bestmöglich gegen das Virus geschützt. Das müssen wir ändern.“

Das Bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium wirbt daher in den stationären Pflegeeinrichtungen verstärkt für die zweite Auffrischungsimpfung. Holetschek erläuterte: „Unser Ziel ist es, sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner als auch die Pflegekräfte in den Einrichtungen zur vierten Impfung zu bewegen. Die Expertinnen und Experten sind sich einig: Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte sich ein viertes Mal impfen lassen und nicht auf die angepassten Impfstoffe warten. Ich appelliere daher an die Bewohnerinnen und Bewohner in den Einrichtungen: Holen Sie sich jetzt die zweite Auffrischungsimpfung!“

Der Minister erläuterte: „Wir stellen den Pflegeeinrichtungen Informationsmaterial zur Verfügung, das die Vorteile der Impfung kurz und knapp erläutert. Wir sprechen dabei nicht nur die Pflegekräfte und die Pflegebedürftigen an, sondern auch die Angehörigen. Auf der Webseite des Gesundheitsministeriums stellen wir die Informationsmaterialien zudem künftig auch in Albanisch, Bosnisch, Englisch, Kroatisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch und in leichter Sprache zur Verfügung.“

Holetschek dankte zugleich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pflegeeinrichtungen für ihr herausragendes Engagement in der Pandemie. Der Minister betonte: „Sie leisten bei der Bewältigung der Corona-Pandemie Großartiges! Danke, dass Sie sich tagtäglich für das Wohl der Menschen einsetzen, die Ihnen anvertraut wurden. Bitte unterstützen Sie uns auch jetzt: Sprechen Sie mit den Pflegebedürftigen über das Impfangebot und unterstützen Sie sie bei der Organisation eines Impftermins.“

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