Fr., 04.11.2022 , 12:09 Uhr

Bayern: Nach Wärmeperiode normales Herbstwetter - Schnee in den Bergen

Nach einer ungewöhnlich warmen Schönwetterperiode herrscht am Wochenende in Bayern nun ganz normales November-Wetter - samt einiger Schneeflocken in den Alpen.

«Wir sind von Extremwerten, was die Temperatur angeht, auf das normale Niveau zurückgegangen», sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitag. Ende Oktober war es etwa im Alpenvorland noch bis zu 25 Grad warm, dabei seien nur 10 bis 11 Grad üblich – «und da sind wir auch aktuell», schilderte der Experte.

Weiter oben ist es natürlich bereits kälter – der Regen fällt daher in den Bergen bis auf etwa 1000 Meter als Schnee. Oberhalb von 1300 bis 1500 Metern könnten bis Samstagmorgen örtlich bis zu 20, in Staulagen des Hochgebirges stellenweise bis zu 30 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen.

«Das ist aber bei weitem nicht ungewöhnlich, von einem Wintereinbruch würde ich noch nicht sprechen», sagte der Wetterfachmann. Ein Indiz dafür sei, dass bei einem echten Wintereinbruch um diese Jahreszeit zum Beispiel auch im Bayerischen Wald Schnee fallen müsste. Doch stattdessen regnete es am Freitag am Großen Arber.

Vor allem das Alpenvorland und Ostbayern bekamen durch die Kaltfront eines Tiefs zunächst viel Regen ab, während es in Franken noch länger trocken blieb und später einige Schauer durchzogen. Für die Nacht wurden dann vereinzelte Nebelbänke mit Sichtweiten auch unter 150 Metern erwartet.

«Am Samstag bleibt es verbreitet bei unter zehn Grad mit Regenschauern, also typischem Herbstwetter», erläuterte der DWD-Meteorologe. «Am Sonntag ist es dann schon trocken, in den Alpen kommt im Laufe des Tages auch die Sonne durch, und es wird mit 10 bis 14 Grad in den Tälern schon recht warm.» Noch höhere Temperaturen werden der Vorhersage zufolge am Montag und Dienstag erreicht – da sollen etwa in München milde 16 Grad drin sein.

dpa

 

Die Wetteraussichten für das Wochenende in Ostbayern

Das könnte Dich auch interessieren

22.09.2026 Bayern: Herzschwäche tritt regional sehr unterschiedlich auf Der Anteil der Menschen mit Herzschwäche unterscheidet sich in Bayern deutlich von Region zu Region. Besonders in Nordbayern und Ostbayern werden viele Patienten wegen Herzinsuffizienz behandelt. Das zeigen Daten aus dem „Gesundheitsatlas Deutschland“ der AOK. Oberfranken mit höchstem Anteil Für das Jahr 2024 weist Oberbayern mit 4,3 Prozent den niedrigsten Anteil an Erkrankten über 30 22.09.2026 Bayern: Mehr Gurtverstöße bei Polizeikontrollen zum Schuljahresbeginn Bei einer landesweiten Kontrollaktion zum Schuljahresbeginn hat die Bayerische Polizei mehr Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt als im Vorjahr. Vom 15. bis 18. September 2026 kontrollierten die Beamten verstärkt, ob Autofahrer und Mitfahrer angeschnallt und Kinder ordnungsgemäß gesichert waren.   Mehr als 1.000 Gurtverstöße festgestellt Insgesamt registrierte die Bayerische Polizei 1.082 Gurtverstöße. Im Vorjahr waren 22.09.2026 Bayern: Reaktion auf Pisa-Ergebnisse - mehr Mathe, Deutsch und Sport Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sorgt sich angesichts der jüngsten Pisa-Ergebnisse um die langfristige Innovationsfähigkeit des Freistaats. Bei einer CSU-Fraktionsklausur in Kloster Banz bei Bad Staffelstein sprach Söder von einem «Pisa-Schock». Die Ergebnisse werfen für ihn die Frage auf, ob Bayern auch in einigen Jahren noch genügend qualifizierte Köpfe haben wird, um seine Innovationskraft zu 22.09.2026 Abensberg: Judoka nach Prügelattacke auf Timo Cavelius lebenslang in Bundesliga gesperrt Nach einer Prügelattacke in der Judo-Bundesliga gibt es eine erste Entscheidung: Akaki Japaridze ist von der Exekutive der Judo Bundesliga auf Lebenszeit gesperrt worden.