Mo., 20.01.2025 , 16:51 Uhr

Bayern: Mehr Förderung für die Feuerwehren ab 2025

Der Freistaat Bayern investiert ab 2025 über 22 Millionen Euro zusätzlich in die Förderung der Feuerwehren. Ziel ist es, die Kommunen zu entlasten, Bürokratie abzubauen und den Brand- und Katastrophenschutz zu stärken.

Besonders profitieren sollen dabei auch die Feuerwehren im Landkreis Regensburg, wie der CSU-Landtagsabgeordnete Patrick Grossmann betont.

Reform des Beschaffungswesens

Eine der zentralen Neuerungen betrifft die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen. Der Freistaat übernimmt künftig die zentrale Beschaffung größerer Fahrzeuge. Das senkt Kosten und reduziert den Aufwand für Ausschreibungen. Beispiele aus anderen Bundesländern zeigen, dass durch diese Maßnahme Einsparungen von bis zu 150.000 Euro pro Fahrzeug möglich sind. So könnte ein HLF10-Fahrzeug, das bisher rund 500.000 Euro kostet, zentral für etwa 350.000 Euro beschafft werden.

Trotz dieser zentralen Lösung bleibt es den Kommunen möglich, Fahrzeuge auch weiterhin eigenständig auszuschreiben.

Verbesserungen bei der Förderung von Feuerwehrhäusern

Die Förderung von Feuerwehrhäusern wird ebenfalls verbessert:

Höhere Zuschüsse für Fahrzeuge

Die Förderbeträge für Standardfahrzeuge wie TSF, TSF-W, MLF und LF10 werden ab 2025 um 25 Prozent angehoben. Auch Spezialfahrzeuge, die besonders in Regionen mit hoher Einsatzbelastung – etwa an Autobahnen – benötigt werden, erhalten höhere Zuschüsse.

Änderungen im aktiven Feuerwehrdienst

Eine weitere wichtige Neuerung betrifft die Altersgrenze im aktiven Feuerwehrdienst. Diese wird auf 67 Jahre angehoben und kann bei Bedarf um bis zu drei Jahre verlängert werden. Zusätzlich entfällt die bisherige vierjährige Wartezeit für die Wahl zum Kommandanten.

Gültigkeit ab 2025

Die neuen Fördermaßnahmen gelten für Projekte und Beschaffungen, die ab dem 1. Januar 2025 beginnen.

 

 

PM Abgeordnetenbüro Grossmann / FC

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