Mo., 30.03.2026 , 15:12 Uhr

Bayern: Mehr Blutkonserven trotz weniger Spender

In Bayern wurden 2025 etwas mehr Blutspenden gezählt. Dennoch sorgt sich das Rote Kreuz um die Versorgung mit Konserven – denn eine andere Zahl entwickelt sich in die entgegengesetzte Richtung.

Menschen in Bayern haben im abgelaufenen Jahr etwas mehr Blut beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) gespendet. Knapp 536.000-mal nahmen BRK-Mitarbeiter den Spendern Blut ab – ein Plus von gut einem halben Prozent. Gleichzeitig sank nach Verbandsangaben die Zahl der Spender leicht. Die Versorgung mit Konserven werde demnach «zunehmend von regelmäßig spendenden Personen getragen», teilte das BRK mit.

Auch bei der Gewinnung von Erstspendern bleibe die Situation herausfordernd. Ihre Zahl habe im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent zugenommen, liege jedoch fast zehn Prozent unter dem Niveau von 2023. Neue Spendergruppen zu erschließen, sei entscheidend für eine langfristige Blutversorgung.

Die bayerischen Zahlen ähneln nach BRK-Angaben dem bundesweiten Trend. In ganz Deutschland stieg das Spendeaufkommen 2025 um knapp ein Prozent. Verantwortlich dafür war eine geringere Zahl an Spendern als zuvor.

dpa

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