Di., 04.03.2025 , 08:34 Uhr

Führerschein: 41 Prozent fallen durch theoretische Prüfung - in der Praxis sieht es anders aus

Im bundesweiten Vergleich schneiden die Fahrschüler in Bayern bei der theoretischen Prüfung nur durchschnittlich ab. Anders sieht es bei der praktischen Fahrprüfung aus.

In Bayern sind im vergangenen Jahr 41 Prozent der Fahrschülerinnen und Fahrschüler bei der theoretischen Führerscheinprüfung für das Auto durchgefallen. Damit liegt der Freistaat genau im bundesweiten Durchschnitt, wie aus der aktuellen Führerschein-Statistik des Tüv-Verbands hervorgeht.

Bessere Ergebnisse bei der praktischen Prüfung

Bei der praktischen Fahrprüfung schneidet Bayern besser ab als die meisten anderen Bundesländer. Hier beträgt die Durchfallquote 27 Prozent, womit Bayern unter dem Bundesschnitt von 30 Prozent liegt. Lediglich Schleswig-Holstein hat eine noch niedrigere Quote. Im Vergleich zum Vorjahr gab es keine Veränderung – schon 2023 lagen die Werte in Bayern bei 41 Prozent für die theoretische und 27 Prozent für die praktische Prüfung.

Mehr als 333.000 theoretische Prüfungen in Bayern

Von den bundesweit mehr als zwei Millionen theoretischen Fahrprüfungen wurden 2024 über 333.000 in Bayern absolviert. Die meisten davon – rund 252.000 – betrafen die Klasse B, also den klassischen Autoführerschein.

In 453 Fällen wurden Prüflinge dabei erwischt, wie sie in der theoretischen Prüfung schummeln wollten. Das sind mehr als im Vorjahr, als 379 Täuschungsversuche registriert wurden.

dpa / MF

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