Di., 11.05.2021 , 12:46 Uhr

Bayern: "Lukas" beliebter als "Max"

"Lukas" löst "Max" ab und "Corona" hat sich als neuer Mädchennamen etabliert. Dies ergab die Auswertung der beliebtesten Mädchen- und Jungenvornamen für 2020.

Am gestrigen Montag gab die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS)  in Wiesbaden die beliebtesten männlichen und weiblichen Vornamen für die frischgeborenen Babys des letzten Jahres bekannt. Dafür wurden mehr als 700 Standesämter mit insgesamt knapp einer Million übermittelten Namenseintragungen ausgewertet, was fast 90 Prozent aller im Jahr 2020 in Deutschland vergebenen Namen ausmacht. 

In Bayern konnten letztes Jahr "Lukas", "Felix" und "Leon" die ersten drei Plätze bei den Jungs belegen, bei den Mädchen waren es "Sophia", "Emilia" und "Hanna". Während sich Sophia als Spitzenreiterin behaupten konnte, löste Lukas den beliebtesten Vornamen 2019 "Maximilian" ab, welcher letztes Jahr nur noch Platz vier belegen konnte.
Im bundesweiten Vergleich waren "Emilia" und "Noah" 2020 die häufigsten Erstnamen bei Neugeborenen.

 

 

Unter den erfassten Daten gab es deutschlandweit auch vier Mädchen, die den viralen Namen "Corona" beziehungsweise "Korona" erhalten haben.
Nach den kreativen Kreationen wie "König", "Smiley", "Hustle" und "Ende" durfte der Nachwuchs allerdings nicht benannt werden.

Die Namensforscher fanden auch heraus, dass Erstnamen größtenteils nach dem Klang ausgesucht werden,  während als Zweitnamen eher Traditionsnamen wie "Alexander" oder "Maximilian" gewählt sowie die Namen von Familienmitgliedern und Patenonkeln und -tanten vergeben werden.

 

dpa/GfdS/JM

 

 

Das könnte Dich auch interessieren

02.03.2026 Ostbayern: Goldsteig gewinnt Trekking-Award 2026 als schönster Fernwanderweg Der rund 660 Kilometer lange Goldsteig ist beim Trekking-Award 2026 von rund 35.000 Leserinnen und Lesern des trekking Magazins zum schönsten Fernwanderweg gewählt worden und stärkt damit erneut die Bedeutung von Ostbayern als führende Wanderregion. 02.03.2026 Heute Abend im Programm 27.02.2026 Bayern: «Stagnation statt Aufschwung» auf dem Arbeitsmarkt Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im Februar im Vergleich zum Vormonat zwar um 3.716 auf 341.061 gesunken, dennoch ist das der höchste Stand für einen Februar seit 2010. Das teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,4 Prozent und bleibt unverändert zur Januar-Quote.Im Februar 2025 waren 25.02.2026 Landkreis Neumarkt: Mann um 300.000 Euro betrogen - Polizei rät zu Vorsicht Ein 60-Jähriger verliert viel Geld an Anlagebetrüger. Wie die Täter vorgingen und wie man sich vor solchen Maschen schützen kann.