Fr., 24.01.2025 , 10:32 Uhr

Bayern: Laut Gerlach gut für künftige Pandemien gewappnet

Fünf Jahre nach der ersten bestätigten Corona-Infektion zieht Bayerns Gesundheitsministerin eine positive Bilanz der daraus gezogenen Konsequenzen - anders als Jens Spahn.

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) sieht den Freistaat gut gerüstet für mögliche zukünftige Pandemien. Anlässlich des fünften Jahrestages des ersten bestätigten Corona-Falls in Deutschland betonte sie, dass Bayern aus der Pandemie-Erfahrung wichtige Lehren gezogen habe.

Der erste Corona-Fall in Deutschland

Am 27. Januar 2020 meldete das bayerische Gesundheitsministerium die erste Corona-Infektion Deutschlands. Betroffen war ein damals 33-jähriger Mitarbeiter des Autozulieferers Webasto, der sich während eines Firmenseminars bei einer chinesischen Kollegin angesteckt hatte. Dieser Fall markierte den Beginn der Pandemie in Deutschland und stellte die Behörden vor eine völlig neue Herausforderung.

Maßnahmen und Lehren aus der Pandemie

Judith Gerlach verwies auf konkrete Fortschritte in Bayern:

Auch die Bevölkerung habe durch die Pandemie ein stärkeres Bewusstsein für Hygiene und Infektionsprävention entwickelt. Die allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln seien ein wichtiger Bestandteil des Gesundheitsschutzes geworden.

Kritik von Jens Spahn

Ganz anders bewertet der frühere Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Lage. In einem Interview mit der „Augsburger Allgemeinen“ äußerte er scharfe Kritik: „Fünf Jahre nach Beginn der Pandemie sind wir nicht besser vorbereitet als 2020.“ Er bemängelte unter anderem den schlechten Stand der Digitalisierung in den Gesundheitsämtern sowie fehlende Vorräte an Masken, Beatmungsgeräten und Medikamenten.

dpa / MF

 

Foto: Symbolbild

Das könnte Dich auch interessieren

03.03.2026 Oberpfalz: Illegale Müllexporte – Staatsanwaltschaft erhebt Anklage Wegen mutmaßlich illegaler Müllexporte hat die Staatsanwaltschaft Weiden Anklage gegen den Chef einer Oberpfälzer Entsorgungsfirma und einen Mitarbeiter erhoben. Den beiden Männern wird vorgeworfen, zum Teil gefährliche Abfälle ohne Genehmigung in Tschechien und Polen entsorgt zu haben. Zuvor hatte das „Straubinger Tagblatt“ berichtet. Illegale Müllentsorgung in über 30 Fällen Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die 14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 09.02.2026 München: diese Themen standen beim Treffen mit Babiš im Fokus  Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen und Chancen der bayerisch-tschechischen Grenzregion. Pragmatischer Einstieg in die Gespräche Löffler betonte als stellvertretender Vorsitzender des Beirats der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit den konstruktiven Beginn des Austauschs. „Wir konnten sofort bei den Alltagsthemen unserer gemeinsamen Grenzregion ansetzen.“ Der Dialog sei von Beginn an lösungsorientiert gewesen. Auch Hopp unterstrich die Bedeutung des frühen 05.02.2026 Bayern: Jagdgesetz im Landtag – Opposition übt scharfe Kritik Während die Staatsregierung von einem zukunftsfähigen Gesetz spricht, kommt aus der Opposition deutliche Kritik. Heftige Debatte im Parlament Nach einem langen Dauerstreit innerhalb der Koalition hat die Staatsregierung ihren Gesetzentwurf zur Reform des Jagdrechts in den Landtag eingebracht. In der ersten Debatte hagelte es Kritik von Grünen und SPD. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger verteidigte das Vorhaben