Mo., 04.11.2024 , 14:16 Uhr

Bayern: Landtagsabgeordnete wollen sich Organspende-Tattoos stechen lassen

Mehrere Landtagsabgeordnete wollen sich ein sogenanntes Organspende-Tattoo stechen lassen, um so das Bewusstsein für das Thema zu erhöhen und es stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken.

Was Bundestagsabgeordnete vorgemacht haben, möchten nun auch Landtagsabgeordnete in Bayern umsetzen: Tattoos, die auf das Thema Organspende aufmerksam machen sollen. Thomas Zöller, Abgeordneter der Freien Wähler und Patientenbeauftragter der Staatsregierung, kündigte diese Initiative an. Das Ziel sei es, das Bewusstsein für Organspenden zu erhöhen und das Thema stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken.

Konzept des Tattoos

Das Tattoo besteht aus zwei Halbkreisen, die zusammen ein Ganzes ergeben. Diese grafische Darstellung soll deutlich sichtbar sein und kann individuell platziert werden. Zöller plant, es sich auf die Innenseite des Oberarms tätowieren zu lassen. Die Idee stammt von dem Verein „Junge Helden“, der mit dieser Aktion den Willen zur Organspende sichtbar machen möchte.

Geringe Bereitschaft zur Organspende

Deutschland steht im internationalen Vergleich bei der Organspendebereitschaft weiterhin schlecht da. Laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation gibt es keinen klaren Aufwärtstrend. Von Januar bis September 2024 wurden 714 postmortale Spender verzeichnet, während im Vorjahreszeitraum 718 Spender registriert wurden. Die Zahl der transplantierten Organe stieg von 2.283 im Vorjahr auf 2.314 in 2024, doch bleibt die Bilanz mit dem Verbund Eurotransplant negativ.

dpa / MF

 

Organspende und Organspende-Tattoo: Unsere Berichterstattung

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