Wie jedes Jahr am zweiten Donnerstag im März wird dabei die Funktionsfähigkeit des Warnsystems getestet und die Bevölkerung gewarnt.
In weiten Teilen Bayerns heulen die Sirenen. Ziel ist es, die technischen Abläufe zu überprüfen und die Menschen mit den Warnsignalen vertraut zu machen.
Beim Probealarm wird ein auf- und abschwellender Heulton ausgelöst, der eine Minute dauert. Dieses Signal soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren dazu veranlassen, Radios einzuschalten und auf Durchsagen zu achten.
Zusätzlich wird auch der Entwarnungston getestet. Dabei handelt es sich um einen gleichbleibenden Heulton, ebenfalls mit einer Dauer von einer Minute. Allerdings können derzeit noch nicht alle Sirenen in Bayern diesen Entwarnungston senden, da dafür teilweise technische Umrüstungen notwendig sind.
Neben den Sirenen werden auch digitale Warnmittel getestet. Dazu zählen die Warn-Apps NINA und Katwarn sowie Cell Broadcast.
Mit der Cell-Broadcast-Technologie werden Warnnachrichten direkt auf das Handy gesendet – ganz ohne zusätzliche App. So können möglichst viele Menschen schnell erreicht werden.
Die Auslösung der Warnmeldungen erfolgt zentral durch das Bayerische Melde- und Lagezentrum Bevölkerungsschutz im Innenministerium.
Ab 11:15 Uhr können zusätzlich regionale Warnmittel aktiviert werden. Zuständig dafür sind die Kreisverwaltungsbehörden oder die von ihnen beauftragten Integrierten Leitstellen. Diese können Warnungen gezielt für ihren jeweiligen Bereich auslösen.
Darüber hinaus werden weitere Warnsysteme wie Lautsprecherdurchsagen oder digitale Stadtinformationstafeln landesweit getestet.
Der Probealarm dient dazu, im Ernstfall eine schnelle und verlässliche Warnung der Bevölkerung in Bayern sicherzustellen.
PM Bayerisches Staatsministerium des Inneren / FC