Do., 19.03.2020 , 08:36 Uhr

Bayern: Juristen-Prüfungen wegen Corona verschoben

In der Corona-Krise verschiebt Bayern juristische Examensprüfungen. Die mündlichen Prüfungen des zweiten Staatsexamens, die planmäßig am 17. April beginnen sollten, werden auf die Zeit ab dem 4. Mai verlegt. «Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Ausbreitung des Virus ist es dem Landesjustizprüfungsamt derzeit nicht möglich, sichere Vorhersagen zur künftigen Entwicklung der Situation zu machen», teilte das Justizministerium mit. Auch die Prüfung für angehende Gerichtsvollzieher wird vom April in den Juni verlegt.

Termine für den schriftlichen Teil des zweiten Staatsexamens 2020/21 im Juni und Juli sollen zunächst beibehalten werden. Um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren, soll sowohl bei den schriftlichen als auch bei den mündlichen Prüfungen genügend Sicherheitsabstand zwischen Prüflingen untereinander und zu den Prüfern möglich sein. Dafür sollen nach Angaben des Ministeriums größere Räume angemietet werden. Prüflinge, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind, Kontakt zu Infizierten hatten oder in einem Risikogebiet waren, werden von der Prüfung ausgeschlossen.

dpa

Das könnte Dich auch interessieren

14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 09.02.2026 München: diese Themen standen beim Treffen mit Babiš im Fokus  Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen und Chancen der bayerisch-tschechischen Grenzregion. Pragmatischer Einstieg in die Gespräche Löffler betonte als stellvertretender Vorsitzender des Beirats der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit den konstruktiven Beginn des Austauschs. „Wir konnten sofort bei den Alltagsthemen unserer gemeinsamen Grenzregion ansetzen.“ Der Dialog sei von Beginn an lösungsorientiert gewesen. Auch Hopp unterstrich die Bedeutung des frühen 05.02.2026 Bayern: Jagdgesetz im Landtag – Opposition übt scharfe Kritik Während die Staatsregierung von einem zukunftsfähigen Gesetz spricht, kommt aus der Opposition deutliche Kritik. Heftige Debatte im Parlament Nach einem langen Dauerstreit innerhalb der Koalition hat die Staatsregierung ihren Gesetzentwurf zur Reform des Jagdrechts in den Landtag eingebracht. In der ersten Debatte hagelte es Kritik von Grünen und SPD. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger verteidigte das Vorhaben 03.02.2026 Weltkrebstag: Gerlach ruft zur Krebsvorsorge auf Zum Weltkrebstag (am Mittwoch, 4. Februar) hat Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) an die Bedeutung der Krebsvorsorge erinnert. „Krebserkrankungen sind weiterhin die zweithäufigste Todesursache in Deutschland“, erklärte die Ministerin. Im Jahr 2024 seien allein in Bayern über 33.000 Menschen an Krebs gestorben. Etwa 65.000 Männer und Frauen im Freistaat erhielten jährlich die Diagnose. „Diese Zahlen