Mo., 15.08.2022 , 10:57 Uhr

Bayern: Industrie im Juni 2022 um 3,3 Prozent unter Vorjahresniveau

Produktionsvolumen auch im ersten Halbjahr insgesamt im Minus; einzelne Zweige des Verarbeitenden Gewerbes zeigen teils gegensätzliche Entwicklungen beim jeweiligen Produktionsausstoß.

Nach Angaben des Fachteams des Bayerischen Landesamts für Statistik verzeichnet die Produktion des Verarbeitenden Gewerbes in Bayern im Juni 2022 gegenüber dem Vorjahresergebnis einen Rückgang von 3,3 Prozent. Die ersten sechs Monate des Jahres 2022 ergeben ein Minus von 2,6 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2021.

Die Produktion der bayerischen Industrie (Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden, bezogen auf den Berichtskreis „Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten“ verbucht im Juni 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat ein Minus von 3,3 Prozent. Wie das Fachteam des Bayerischen Landesamts für Statistik weiter mitteilt, verringert sich hierbei die Produktion bei den Vorleistungsgüterproduzenten um 5,9 Prozent, bei den Investitionsgüterproduzenten um 1,4 Prozent und im Verbrauchsgütersektor um 5,5 Prozent.

Der Vergleich mit dem ersten Halbjahr des Jahres 2021 zeigt im entsprechenden Zeitraum 2022 ebenfalls einen Produktionsrückgang. So zeigt sich hier ein Minus von 2,6 Prozent. Die Vorleistungsgüterproduzenten reduzieren ihre Produktionstätigkeit um 1,4 Prozent und der Investitionsgütersektor um 5,4 Prozent. Bei den Verbrauchs-güterproduzenten erhöht sich die Produktion hingegen um 4,0 Prozent.

Bei den einzelnen Zweigen des Verarbeitenden Gewerbes entwickelt sich das Produktionsvolumen im bisherigen Jahresverlauf teils äußerst gegensätzlich. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöht vor allem die Branche „Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen“ (+20,8 Prozent) ihren Produktionsausstoß deutlich, wogegen bei der „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen“ ein kräftiges Minus von 14,3 Prozent verzeichnet wird.

 

Bayerisches Landesamt für Statistik

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