Mo., 20.09.2021 , 18:50 Uhr

Bayern: Impf-Aktionswoche bringt nur leichten Anstieg bei Erstimpfungen

Während der siebentägigen Aktion «HierWirdGeimpft» ist die Zahl der Erstimpfungen gegen das Coronavirus in Bayern im Vergleich zur Vorwoche nur leicht gestiegen.

Teils animiert durch Attraktionen wie einer Gratisrunde auf dem Riesenrad bekamen in der vergangenen Woche 78.065 Menschen ihre erste Dosis, wie das bayerische Gesundheitsministerium am Montag mitteilte. Das waren etwas mehr als in den sieben Tagen vorher (77.261), aber weniger als in den beiden Wochen zuvor (88.503 und 81.478).

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche sollten von vergangenem Montag an Ungeimpfte von unkomplizierten und niedrigschwelligen Angeboten überzeugt werden. Mehr als 400 der 1400 Aktionen fanden laut dem Ministerium im Freistaat statt. Neben der Aktion mit einem Riesenrad in München gab es Angebote auf bayerischen Marktplätzen, in Einkaufszentren oder am Fußballplatz.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) erläuterte:

„Klar ist: In Bayern ist und bleibt jede Woche eine Impfaktionswoche! Der Freistaat hat seit Juli bereits rund 4.000 Sonderimpfaktionen im ganzen Land durchgeführt. Ich danke den Impfteams und Hilfsorganisationen, die so kreativ waren und es weiterhin sind.“

 

Bayern fünftniedrigste Impfquote

Die Impfquote reiche für einen unbeschwerten Herbst noch nicht aus, sagte der Gesundheitsminister. Im Freistaat sind 63,9 Prozent mindestens einmal und 60,9 Prozent vollständig geimpft. Im Ländervergleich hat Bayern damit die fünftniedrigste Impfquote.

 

Überblick Sonderimpfaktionen 

Einen Überblick über die Sonderimpfaktionen in Bayern gibt es im Internetangebot des Bayerischen Gesundheitsministeriums unter https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/#Impfen_Aktionen. Die Liste wird laufend aktualisiert. Die Initiativen reichen von Impfaktionen am Feierabend, in Einkaufszentren bis hin zu Familienimpftagen oder Impfungen bei Gasthäusern. Grundsätzlich kann sich jedes Unternehmen und jede Einrichtung für eine Kooperation an das regionale Impfzentrum wenden.

 

stmgp.bayern/dpa/JM/

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