Di., 26.03.2019 , 08:00 Uhr

Bayern: Immer mehr Wildschweine machen Landwirten zu schaffen

Immer mehr Wildschweine gibt es im Freistaat – das macht den Landwirten zunehmend Probleme. Einem Sprecher des Bayerischen Bauernverbands (BBV) mit Sitz in München zufolge wühlen die Wildschweine Anbauflächen um oder fressen Mais, weshalb immer wieder Ernten schlechter ausfallen.

Außerdem könnten die Tiere die Afrikanische Schweinepest (ASP) übertragen. Bisher ist die Seuche in anderen europäischen Ländern, nicht aber in Deutschland aufgetreten. Beim ersten ASP-Fall könnten Bauern in ganz Deutschland kein Schweinefleisch mehr an andere EU-Länder exportieren, erklärte der Sprecher weiter. Landwirte müssten mit Einbußen rechnen.

Nach Angaben des Forstministeriums werden deutlich mehr Wildschweine erlegt als noch vor 35 Jahren. Davon lasse sich ableiten, dass die Wildschweinpopulation größer geworden ist, sagte ein Sprecher. Das liegt dem Waldexperten des Bund Naturschutz, Ralf Straußberger, zufolge unter anderem am Klimawandel: Die Winter werden milder, und die Tiere haben rund ums Jahr Junge statt erst vom Frühling an. Außerdem werde mehr Mais angebaut, den Wildschweine gerne fressen.

dpa

Das könnte Dich auch interessieren

20.08.2026 Suche nach Ausbildungsplatz: Diese Angebote helfen weiter Das neue Ausbildungsjahr beginnt – doch noch nicht alle Jugendlichen haben bereits den passenden Ausbildungsplatz gefunden. Gleichzeitig sind bei vielen Unternehmen in der Oberpfalz und im Landkreis Kelheim noch Ausbildungsstellen frei. Zu diesem Thema haben wir auch mit einem Experten gesprochen:   Wer aktuell noch auf der Suche ist, sollte deshalb nicht aufgeben: Auch kurzfristig 12.08.2026 Spritpreise ziehen kräftig an Die Spritpreise in Deutschland ziehen kräftig an. Vor allem Diesel verteuert sich derzeit deutlich, wie aus Zahlen des ADAC hervorgeht. Doch auch für Benzin müssen die Autofahrer mehr bezahlen. Ein Liter Diesel kostete am Dienstag im bundesweiten Tagesdurchschnitt 2,200 Euro. Das waren 3,8 Cent mehr als noch am Sonntag. Ein Liter E10 kostete 2,125 Euro 07.08.2026 Freistaat lockert finanzielle Zügel für angeschlagene Bauern Die bayerische Staatsregierung hat den Schweinehaltern im Freistaat Entlastungen finanzielle Entlastungen versprochen. «Die Lage der landwirtschaftlichen Betriebe ist ernst – die Schweinehaltung in Bayern steht unter massivem wirtschaftlichem Druck», sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU), jahrelang selbst als Vollerwerbs-Landwirt tätig. Konkret sollen im begründeten Einzelfall betroffene Betriebe steuerliche Stundungen erhalten können. Zudem sollen Einkommensteuer-Vorauszahlungen 17.07.2026 Bayern: Niedrigwasser wird zum Problem für Häfen und Güterschifffahrt Die anhaltende Trockenheit sorgt in Bayern für Probleme auf den Wasserstraßen. Besonders auf der Donau können Güterschiffe wegen des Niedrigwassers derzeit deutlich weniger Ladung transportieren. Dadurch müssen Waren teilweise in Häfen zwischengelagert werden.   Donau wird zum Nadelöhr Nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Donau MDK können manche Güterschiffe mit einer regulären Kapazität von 2.000