Do., 17.09.2026 , 08:26 Uhr

Bayern: Immer mehr Menschen mit Demenz

Immer mehr Menschen in Bayern leiden an Demenz. Bis 2040 könnten im Freistaat bis zu 380.000 Menschen an Demenz erkranken. Eine Demenzwoche soll aufklären.

In Bayern leben bereits rund 270.000 Menschen mit Demenz. In den kommenden Jahren könnte die Zahl deutlich steigen. Zum Start der siebten Bayerischen Demenzwoche warnt Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) vor den Folgen der demografischen Entwicklung.

 

Bis 2040 rund 380.000 Betroffene erwartet

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wird bis zum Jahr 2030 mit rund 300.000 Menschen mit Demenz in Bayern gerechnet. Das Ministerium beruft sich dabei auf Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Bis 2040 könnte die Zahl auf rund 380.000 Betroffene steigen.

Angesichts dieser Entwicklung müsse sich die Gesellschaft auf die wachsende Zahl von Menschen mit Demenz vorbereiten. Gerlach betonte: «Menschen mit Demenz gehören in die Mitte unserer Gesellschaft»

 

Bayerische Demenzwoche vom 18. bis 27. September

Die siebte Bayerische Demenzwoche findet vom 18. bis 27. September statt. Mit Aktionen, Vorträgen und Initiativen sollen Menschen für die besonderen Herausforderungen von Betroffenen und deren Umfeld sensibilisiert werden.

Zudem soll gezeigt werden, wie demenzsensible Strukturen konkret in den Alltag integriert werden können. Die Bayerische Demenzwoche ist Teil der Bayerischen Demenzstrategie, die von der Staatsregierung im Jahr 2013 ressortübergreifend beschlossen wurde.

 

Frühe Diagnose ist entscheidend

Nach Zahlen aus dem Vorjahr leben derzeit bereits rund 270.000 Menschen mit Demenz in Bayern. Entscheidend für den weiteren Verlauf einer Demenzerkrankung ist eine frühe Diagnose.

dpa / MF

Das könnte Dich auch interessieren

24.10.2026 Ostbayern: Gut geschützt durch die Grippesaison Sobald es draußen kalt und nass wird, verbreiten sich Grippeviren besonders schnell. Wer sein Immunsystem rechtzeitig stärkt, hat gute Chancen, gesund durch die Grippesaison zu kommen. Gleichzeitig bietet die jährliche Grippeschutzimpfung einen wichtigen Schutz vor einer Erkrankung an Influenza und möglichen schweren Komplikationen. Dabei ist es wichtig, zwischen einer echten Grippe und einem grippalen Infekt 23.10.2026 Leichtes Erdbeben erschüttert tschechisches Grenzgebiet Im westlichen Grenzgebiet Tschechiens zu Bayern hat es ein leichtes Erdbeben gegeben. Nach den Erdbebendaten des Geophysikalischen Instituts der tschechischen Akademie der Wissenschaften lag die Stärke bei rund 3,5. Der Erdbebenherd befand sich demnach nördlich von Bela nad Radbuzou in einer Tiefe von rund neun Kilometern. Zu der Erschütterung kam es kurz nach halb eins 23.10.2026 Steuerschätzung: Der Bund kann sich freuen, der Freistaat nicht Bayern kann sich nach der neuesten Steuerschätzung anders als der Bund bis 2027 nicht auf steigende Steuereinnahmen freuen. Finanzminister Albert Füracker (CSU) sagte der Deutschen Presse-Agentur in München, für 2026 müsse Bayern mit einem leichten Minus von 0,3 Milliarden Euro im Vergleich zum Haushalt 2026 rechnen.   Leichtes Minus für 2026 und 2027 Für 2027 22.10.2026 Umfrage: Viele Bayern sehen KI skeptisch Viele Menschen in Bayern sehen Künstliche Intelligenz einer neuen Umfrage zufolge eher skeptisch. 38 Prozent erwarten, dass KI das Leben der Menschen in den kommenden Jahren verschlechtern wird. Nur 27 Prozent gehen von einer Verbesserung aus, 35 Prozent sind unentschieden. Umfrage von Civey im Auftrag des Genossenschaftsverbands Das Ergebnis stammt aus einer Erhebung des Instituts