Betroffen sind vor allem die Wettbewerbe der Juniorinnen und Junioren im Saisonendspurt.
„Wir haben eine Fürsorgepflicht und der kommen wir mit dieser Entscheidung nach“, sagt BFV-Präsident Christoph Kern: „Der Schutz der Gesundheit hat für uns oberste Priorität. Insbesondere Kinder und Jugendliche möchten wir nicht unnötig gesundheitlichen Risiken durch hohe Temperaturen und körperliche Belastung aussetzen. Fußball soll Freude bereiten – aber nicht auf Kosten der Gesundheit. Deshalb ist die Absage unter diesen Bedingungen die richtige Entscheidung.“
Während bei den Frauen und Herren bereits Sommerpause ist, fallen bayernweit rund 4400 Spiele im Nachwuchsbereich aus.
Über die Austragung von Test- und Freundschaftsspielen entscheiden die Vereine selbst. Der BFV empfiehlt jedoch ausdrücklich, Partien wegen der hohen Temperaturen abzusagen oder – falls sie stattfinden – in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter können zudem selbst entscheiden, ob sie Spiele leiten. Außerdem sollen verstärkt Trinkpausen eingelegt und weitere Hitzeschutzmaßnahmen umgesetzt werden.
BFV / FC