Mi., 06.11.2024 , 17:13 Uhr

Bayern: Große Unterschiede bei Ladeinfrastruktur für E-Autos

Die Verfügbarkeit von Ladestationen für Elektroautos in Bayern unterscheidet sich stark je nach Region. Ein Ranking zeigt, dass nicht nur die großen Städte, sondern auch ländliche Gebiete gut aufgestellt sein können.

Regensburg auf Platz eins in Bayern

Die Stadt Regensburg führt die Rangliste an und erreicht mit nur 6,8 E-Autos pro Ladepunkt die beste Versorgung in Bayern, weit über dem bundesweiten Schnitt von 17,3. Der Freistaat Bayern zeichnet sich zudem durch die höchste Gesamtleistung der öffentlichen Ladepunkte in Deutschland aus. Mit einer aufsummierten Leistung von über einem Gigawatt steht Bayern im bundesweiten Vergleich an der Spitze und verzeichnet eine verbesserte Versorgung von 16,3 E-Autos pro Ladepunkt.

Schwankungen in der Infrastruktur

Trotz dieser Erfolge zeigt das Ranking auch deutliche Unterschiede innerhalb Bayerns. Während einige Regionen ein dichtes Netz an Ladepunkten bieten, bleibt andernorts noch Aufholbedarf. So stehen nach Regensburg der Landkreis Dingolfing-Landau und die Stadt Kaufbeuren mit einem Wert von rund sieben Elektroautos pro Ladepunkt an der Spitze. Die Landeshauptstadt München schneidet mit 24 E-Autos pro Ladepunkt vergleichsweise schlechter ab, was auf die hohe Zahl von knapp 70.000 registrierten Elektrofahrzeugen zurückzuführen ist. Schlusslicht bildet die kreisfreie Stadt Schwabach mit 45 Elektroautos pro Ladepunkt.

Überraschend gute Versorgung im ländlichen Raum

Interessant ist, dass viele ländliche Regionen in Bayern im Ranking gut abschneiden. Der Landkreis Rosenheim, ein Gebiet mit ländlichen und touristischen Bereichen, bietet eine hohe Verfügbarkeit mit 640 Ladepunkten und einem Verhältnis von 14 E-Autos pro Ladepunkt. Auch die Landkreise und Städte im Allgäu erreichen mit Werten zwischen neun und 13 E-Autos pro Ladepunkt eine gute Abdeckung, was sowohl Einwohnern als auch Besuchern zugutekommt.

 

dpa / TR

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