Laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen lag die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle am 19. Oktober bei 509.
Das LGL teilte mit, dass die Gesamtzahl der gemeldeten Influenzafälle im Freistaat am 19. Oktober bei 509 Fällen gelegen habe. In den ersten drei Wochen der vergangenen Grippesaison seien nur 359 Fälle gemeldet worden.
Insgesamt lägen die Zahlen der gemeldeten Fälle damit aber auf einem niedrigen Niveau, teilte ein Sprecher der Behörde mit. Im Bayerischen Abwassermonitoring werde für Influenza A und Influenza B „eine sehr niedrige Virusaktivität“ verzeichnet.
Eine Influenza-Erkrankung macht sich laut Robert Koch-Institut oft durch plötzliches Fieber sowie Muskel- und/oder Kopfschmerzen bemerkbar. Häufig kommt etwas später ein trockener Reizhusten dazu. Als Faustregel gilt demnach: Etwa ein Drittel der Infizierten erkrankt mit diesen Symptomen, ein Drittel fühlt sich ähnlich wie bei einer Erkältung und ein Drittel entwickelt gar keine Symptome. Ein vollständiges Bild der tatsächlichen Infektionen können die von den Gesundheitsämtern in Städten und Landkreisen ans LGL gemeldeten Fälle daher nicht geben.
Regional gebe es in Bayern bei den Fallzahlen Unterschiede, teilte der Sprecher mit. Diese seien bei noch vergleichsweise wenigen gemeldeten Erkrankungen zu Saisonbeginn nicht ungewöhnlich. Der höchste Wert sei zuletzt in Oberbayern mit 2,4 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohnern registriert worden. Es folgt die Oberpfalz mit einer Inzidenz von 1,1 Fällen pro 100.000 Einwohnern.
dpa / FC