Di., 12.01.2021 , 11:41 Uhr

Bayern: Gravierende Auswirkungen des Lockdowns auf Gastronomie im November 2020

Die Corona-Pandemie und der damit verbundene Lockdown haben gravierende Auswirkungen auf das bayerische Gastgewerbe. Das zeigen auch die aktuellen Zahlen für November 2020 vom Bayerischen Landesamtes für Statistik. Der Umsatz ist im Vergleich zum Oktober um knapp 70 Prozent gesunken. Die Zahl der Beschäftigten ist um knapp ein Drittel gesunken. 

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorliegenden, vorläufigen Ergebnissen zur Monatsstatistik im Gastgewerbe berichtet, sank der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe im November 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 66,5 Prozent und real um 68,3 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes ging um 27,4 Prozent zurück. Gegenüber dem Oktober 2020 nahm der Umsatz um 60,7 Prozent ab und die Zahl der Beschäftigten um 18,0 Prozent.

Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im Gastgewerbe verringerte sich im November 2020 im Vorjahresvergleich um 12,0 Prozent, die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 38,0 Prozent.

In der Beherbergung nahm der nominale Umsatz im November 2020 gegenüber dem November 2019 um 82,3 Prozent ab (real: -82,8 Prozent). In der Gastronomie verringerte sich der nominale Umsatz um 56,5 Prozent (real: -59,0 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten sank in der Beherbergung um 22,3 Prozent und in der Gastronomie um 29,9 Prozent. Gegenüber dem Oktober 2020 fielen der Umsatz (Beherbergung: -79,8 Prozent; Gastronomie: -48,2 Prozent) und die Zahl der Beschäftigten (Beherbergung: -12,6 Prozent; Gastronomie: -20,7 Prozent) ebenfalls deutlich.

In den ersten elf Monaten 2020 nahm der nominale Umsatz des Gastgewerbes gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 33,8 Prozent ab, der reale Umsatz sank um 36,4 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten ging um 16,0 Prozent zurück.

 

Bayerisches Landesamt für Statistik/MB

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Regenstauf: Vom regionalen Unternehmen an die Börse – Innok Robotics will international wachsen Das Roboter-Unternehmen Innok Robotics aus Regenstauf im Landkreis Regensburg steht vor einem wichtigen Schritt: Die Firma soll künftig unter dem Namen Innok Robotics Group AG an der Börse vertreten sein. Die Aktionäre der bereits börsennotierten Yggdrasil SPAC 1 AG haben am 21. Oktober 2026 den notwendigen Beschlüssen zugestimmt. Das Unternehmen will dadurch zusätzliches Kapital für 23.10.2026 Heute Abend im Programm 23.10.2026 Steuerschätzung: Der Bund kann sich freuen, der Freistaat nicht Bayern kann sich nach der neuesten Steuerschätzung anders als der Bund bis 2027 nicht auf steigende Steuereinnahmen freuen. Finanzminister Albert Füracker (CSU) sagte der Deutschen Presse-Agentur in München, für 2026 müsse Bayern mit einem leichten Minus von 0,3 Milliarden Euro im Vergleich zum Haushalt 2026 rechnen.   Leichtes Minus für 2026 und 2027 Für 2027 22.10.2026 Politik: Klingbeil lehnt Änderung des Finanzausgleichs ab Finanzminister Lars Klingbeil hält nichts davon, Länder mit AfD- oder Linke-Regierung vom Länderfinanzausgleich abzuschneiden. Das sagte der SPD-Chef in Berlin.   Klingbeil lehnt Konsequenzen für Länder ab «Ich habe Probleme damit, Ländern zu sagen, ihr habt aus unserer Sicht falsch gewählt und deswegen gibt es Konsequenzen», sagte Klingbeil in Berlin. Sollten sich Landesregierungen nicht an