Di., 27.12.2022 , 18:26 Uhr

Bayern garantiert Hochschulen komplette Übernahme der Energiekosten

Bayerns Hochschulen müssen sich laut Wissenschaftsminister Markus Blume keine Sorgen wegen der steigenden Energiekosten machen.

«Das Bekenntnis des Freistaats zu einem Wintersemester in Präsenz steht. Und: Es wird an unseren Hochschulen auch keine Energie-Ferien geben. Die Energiekosten werden, wie immer, vom Freistaat übernommen», sagte der CSU-Politiker in der «Süddeutschen Zeitung» (Dienstag).

«Weil die bayerischen Universitäten und Hochschulen staatliche Einrichtungen sind, gilt hier eine Selbstverständlichkeit: Im Freistaat Bayern wird jede Energierechnung bezahlt», betonte Blume. Auch werde es keinen Personalabbau an den Hochschulen geben, um die Kosten zu senken.

Woher das zusätzliche Geld konkret kommt, sagte Blume aber nicht: «Die Herausforderung ist, dass bis zum heutigen Tag noch niemand genau weiß, wie die Energiepreisbremsen des Bundes wirken – und die Einrichtungen teils sehr unterschiedliche Energieversorgungsverträge abgeschlossen haben. Deswegen wird man das erst im Laufe der nächsten Monate mit belastbaren Zahlen versehen können.» Klar sei, dass die Kosten signifikant steigen würden – an einer Universität genauso wie an der Staatsoper. «Das haben wir im Blick.»

Blume kritisierte, dass die Hochschulen nicht unter den Härtefallfonds des Bundes zur Deckung der Energiekosten fielen: «Es darf und es wird auch aus Kostengründen keinen Energie-Lockdown an unseren wissenschaftlichen Einrichtungen geben.» Es sei sehr bedauerlich, dass der Bund die Länder komplett alleine lasse.

Bei den Studentenwerken verhalte es sich anders. Diese fielen unter den bayerischen Härtefallfonds und würden zudem im Haushaltsplan für 2023 mit höheren Zuwendungen bedacht, sagte Blume. «Wir denken, dass die Kombination aus Energiepreisbremse, bayerischem Härtefallfonds und höheren Zuschüssen des Freistaats die Studentenwerke bei der Finanzierung ihrer Aufgaben gut unterstützt.»

dpa

Das könnte Dich auch interessieren

17.03.2026 Ostbayern: Zwei Autodiebstähle in einer Nacht - Ein Wagen nach Unfall gefunden In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden in Deining und in Velburg je ein Auto gestohlen. Eines der Autos wurde später nach einem Verkehrsunfall in Bad Kötzting gefunden. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise. 17.03.2026 Heute Abend im Programm 16.03.2026 Bayern: Knapp 124.000 Menschen treten aus katholischer und evangelischer Kirche aus Seit Jahren beklagen die katholischen Bistümer und die evangelische Kirche in Bayern einen Mitgliederschwund. Wie hat sich die Lage zuletzt entwickelt? 16.03.2026 Niederbayern und Oberpfalz: Kriminalstatistiken 2025 veröffentlicht Im Jahr 2025 ist die Kriminalität in Bayern weiter gesunken, auch in Niederbayern zeigt sich mit 39.731 registrierten Straftaten und der niedrigsten Häufigkeitszahl im Freistaat eine besonders positive Entwicklung – trotz steigender Zahlen bei Einbrüchen und Sexualdelikten. Auch in der Oberpfalz gibt es weniger Straftaten.