Mi., 06.12.2023 , 12:41 Uhr

Bayern: Fahrplanwechsel ab Sonntag

Mit dem Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn an diesem Sonntag stehen auch in Bayern zahlreiche Änderungen an. So kommen etwa in Franken stündliche Regionalexpress-Verbindungen zwischen Bayreuth und Hof sowie Bamberg und Coburg hinzu, wie die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) am Mittwoch in München mitteilte.

Züge aus Hof und Prag fahren für ihre Verbindungen nach Regensburg und München künftig getrennt. Bislang wurden sie in Schwandorf zusammengeführt. Die BEG erhofft sich dadurch eine höhere Zuverlässigkeit, da sich Verspätungen dann nicht mehr von einer Linie auf die andere übertragen sollen. Bei der Münchner S-Bahn verkehren die Linien nach Herrsching, Tutzing und Wolfratshausen künftig das ganze Jahr über im 20-Minuten-Takt. Das war bislang nur im Sommerhalbjahr der Fall.

Auch im Fernverkehr stehen Verbesserungen an: Die Zahl der Sprinter-Fahrten zwischen München und Berlin wächst pro Richtung auf bis zu 14. Die Züge fahren damit laut Deutscher Bahn tagsüber nahezu stündlich. Nürnberg ist künftig über Regensburg, Plattling und Passau in einer Direktverbindung an Wien angebunden. Wegen Bauarbeiten ist die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Bamberg vom 10. bis 16. Dezember gesperrt. Von den Verbesserungen profitieren Fahrgäste deshalb erst ab dem 17. Dezember.

Der Freistaat setze weiter stark auf die Schiene, teilte Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) zum Fahrplanwechsel mit. Das bayerische Leistungsplus im Nahverkehr sei angesichts der herausfordernden Finanzierungssituation mit dem Deutschlandticket, den gestiegenen Energiepreisen und den höheren Personalkosten alles andere als selbstverständlich. Der Freistaat nehme dafür im Jahr rund 1,7 Milliarden Euro in die Hand. Leider sei die Schieneninfrastruktur der Deutschen Bahn in Teilen marode und bremse den Nahverkehr häufig aus, fügte Bernreiter hinzu.

Einen Überblick über alle Änderungen in Bayern können sich Interessierte laut BEG bereits unter www.moby.bayern verschaffen. Da sich viele Verbindungen und Fahrzeiten ändern, rät die Eisenbahngesellschaft den Fahrgästen, sich rechtzeitig zu informieren.

 

dpa

Das könnte Dich auch interessieren

23.02.2026 Bayern: Exporte steigen 2025 leicht Bayerns exportabhängige Industrie hat sich im Jahr 2025 trotz schwieriger Bedingungen behauptet. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stiegen die weltweiten Ausfuhren um 0,9 Prozent auf knapp 227 Milliarden Euro. Gleichzeitig legten auch die Importe um 0,9 Prozent auf 229,3 Milliarden Euro zu. Damit bleibt es bei einem – wenn auch vergleichsweise kleinen – Handelsdefizit. Besonders 14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 05.02.2026 Konjunkturumfrage: Industrie tastet sich vor, Bau bleibt Sorgenkind Die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim zeigt zum Jahresbeginn leichte Aufwärtssignale, jedoch keinen breiten wirtschaftlichen Aufschwung. Grundlage sind die Rückmeldungen von 280 Unternehmen aus der Region. Die Wirtschaftslage stagniert weiterhin, auch wenn sich in einzelnen Branchen vorsichtiger Optimismus bemerkbar macht. Verhaltene Entwicklung in Industrie, Handel und Tourismus „Insgesamt spiegelt unsere Konjunkturumfrage 02.01.2026 Neue Stromleitungen: Bayernwerk startet massiven Netzausbau Das Bayernwerk mit Sitz in Regensburg will in den kommenden Jahren zehntausende Kilometer neuer Stromleitungen errichten. Hintergrund ist der grundlegende Umbau der Stromversorgung in Bayern und Deutschland hin zu erneuerbaren Energien. „Wir bauen bis 2030 ungefähr 40.000 Kilometer Mittel- und Niederspannungsleitungen, das entspricht einmal rund um den Äquator“, sagte Vorstandschef Egon Westphal der Deutschen Presse-Agentur.