Der Ministerpräsident war sichtbar getroffen, als er vor wenigen Minuten ans Rednerpult trat. Er hätte die Nachricht über Aiwangers Tod, die ihm der Innenminister Joachim Herrmann gestern Abend überbrachte, gar nicht glauben können.
Der Tod Aiwangers reiße eine tiefe Lücke in die bayerische Politik, so Söder. Mit ihm gehe ein „echtes Mannsbild“. Söder beschrieb seinen stellvertretenden Ministerpräsidenten als fleißig, hochengagiert und bescheiden. Die wichtige Zusammenarbeit, die ihn mit Aiwanger verband, werde mit den Freien Wählern in dessen Sinne so fortgesetzt.
Morgen werde im Prinz-Carl-Palais in München ein Kondolenzbuch ausliegen. Er werde dort, gemeinsam mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner, morgen unterschreiben.
FC