Do., 06.11.2025 , 11:06 Uhr

Bayern: Borkenkäferschäden auf niedrigstem Stand seit zehn Jahren

Die Bayerischen Staatsforsten haben die mehrjährige Borkenkäferplage weitgehend unter Kontrolle gebracht.

Laut Mitteilung des Unternehmens sind die von den Insekten verursachten Schäden auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gesunken. Bis Ende Oktober stellten die Förster rund 400.000 Festmeter Schadholz fest – im Vorjahr waren es noch über eine Million gewesen.

Jahrelange Schäden in Bayerns Fichtenwäldern

Der Borkenkäfer befällt vor allem Fichten und kann die Bäume innerhalb weniger Wochen abtöten. Besonders in warmen und trockenen Jahren vermehren sich die Käfer rasant. 2023 wurden noch 1,8 Millionen Festmeter Schadholz registriert. Da Bäume unterschiedlich groß sind, messen Förster den Schaden nach Holzmenge: Ein Festmeter entspricht einem Kubikmeter.

Regen und systematische Kontrolle als Erfolgsfaktoren

Laut Rudolf Plochmann, Vorstandsmitglied der Bayerischen Staatsforsten, gibt es drei Hauptgründe für die positive Entwicklung:
Mehr Wasser im Boden habe die Widerstandskraft der Bäume gestärkt, das kühle und feuchte Sommerwetter sei für die Käfer ungünstig gewesen, und die Staatsforsten hätten befallene Bäume konsequent entfernt.

Vorbereitung auf die neue Käfersaison

Auch wenn die Käfer im Winter ruhen, bleiben die Förster aktiv. Sie wollen befallene Bäume rechtzeitig aufspüren, um eine neue Ausbreitung im Frühling zu verhindern. „Unser Ziel ist es, mit einem möglichst ’sauberen‘ Wald in die neue Käfersaison zu starten“, sagte Plochmann.

dpa / MF

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