Sa., 06.02.2021 , 14:26 Uhr

Bayern: Bistümer zahlen 12 Millionen an Missbrauchsopfer

Die Bistümer in Bayern haben 11,7 Millionen Euro an Missbrauchsopfer ausgezahlt. Laut dem Bayerischen Rundfunk hat das Bistum Regensburg bisher am meisten gezahlt, die Rede ist von 10 Millionen Euro. 
Betroffene könnten bis zu 50.000 Euro erhalten. Alleine in Regensburg gab es hunderte betroffene Domspatzen. Warum zahlt Regensburg bayernweit am meisten? Zum einen soll das laut BR an den vielen Betroffenen aus den 60er- und 70er-Jahren liegen. Zum anderen aber sei nicht nur wegen sexuellem Missbrauch, sondern auch bei Körperverletzungen gezahlt worden. Außerdem habe das Bistum Regensburg kürzlich 5,2 Millionen Euro an bereits entschädigte Opfer gezahlt. Das stünde bei anderen Bistümern noch aus.
Die Zahlen sollen aus einer Umfrage des Evangelischen Pressedienstes hervorgehen. Insgesamt sollen mehr als 1.000 Anträge für Anerkennungszahlungen gestellt worden sein, bundesweit mehr als 2.500. 

Neben Regensburg wurden noch weitere Zahlungen von  Bistümern aufgeführt. So soll Augsburg rund eine Million Euro gezahlt haben, die Erzdiözese München und Freising 300.000 Euro und das Bamberger Ordinariat 233.500 Euro gezaht haben. Bei der Diözese Würzburg sollen es 132.000 Euro an Anerkennungszahlungen gewesen sein und bim Bistum Passau 28.000 Euro.

 

br/MeS

 

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