Mi., 19.06.2024 , 14:27 Uhr

Bayern: Bevölkerung wächst bis 2045 auf mehr als 14 Millionen Menschen

Bayern wird immer größer - aber auch älter. Die Zahl der Menschen im Freistaat wird einer Prognose zufolge 2045 die 14-Millionen-Marke sprengen.

Die Bevölkerung Bayerns wird einer Prognose des Bundesinstituts für Bau-, Stadt und Raumforschung zufolge bis zum Jahr 2045 um fast eine Million im Vergleich zum Jahr 2021 wachsen. Der am Mittwoch veröffentlichten Prognose zufolge werden dann 14,145 Millionen Menschen im Freistaat leben. 2021 waren es dem Institut zufolge 13,177 Millionen.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lebten Ende 2022 bereits 13,37 Millionen Menschen in Bayern. In dieser Zahl dürften auch bereits Flüchtlinge aus der Ukraine erfasst sein, die vor allem im Laufe des Jahres 2022 in großer Zahl nach Deutschland gekommen waren. In seiner Vorausberechnung bis 2042 war das Statistische Landesamt bei 13,98 Millionen Menschen und damit knapp unter der Marke von 14 Millionen herausgekommen.

Bayern bleibt damit auch in Zukunft das gemessen an der Bevölkerung zweitgrößte Bundesland in Deutschland hinter Nordrhein-Westfalen. Für NRW sagen die Forscher allerdings bis 2045 ein deutlich geringeres Wachstum auf 18,105 Millionen Menschen voraus – 2021 lebten dort den Angaben zufolge 17,924 Millionen Menschen.

Der Zuwachs in Bayern wird allerdings den Zahlen des Bundesinstituts zufolge zu mehr als einem Fünftel (21,9 Prozent) von Menschen im Rentenalter getragen und zu 11,4 Prozent von jungen Leuten unter 20 Jahren. Wenig Zuwachs (1,9 Prozent) gibt es demnach in der mittleren Altersgruppe im Erwerbsalter zwischen 20 und 67 Jahren.

dpa

Das könnte Dich auch interessieren

14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 03.02.2026 Weltkrebstag: Gerlach ruft zur Krebsvorsorge auf Zum Weltkrebstag (am Mittwoch, 4. Februar) hat Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) an die Bedeutung der Krebsvorsorge erinnert. „Krebserkrankungen sind weiterhin die zweithäufigste Todesursache in Deutschland“, erklärte die Ministerin. Im Jahr 2024 seien allein in Bayern über 33.000 Menschen an Krebs gestorben. Etwa 65.000 Männer und Frauen im Freistaat erhielten jährlich die Diagnose. „Diese Zahlen 14.01.2026 Bayern: Ministerpräsident Söder will Bundesländer zusammenlegen CSU-Chef Markus Söder hat bei der Winterklausur der CSU-Landtagsfraktion im Kloster Banz eine Zusammenlegung deutscher Bundesländer gefordert. Ziel seien weniger, aber größere Länder, um die Leistungsfähigkeit und Effizienz zu steigern. Einige kleinere Bundesländer seien laut Söder kaum noch lebensfähig und würden von finanzstarken Ländern wie Bayern mitgetragen. Fakt ist: Die Hälfte aller 16 Länder hat 19.11.2025 Bayern: Deutlich weniger Asylanträge in 2025 Wie das Innenministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, lag der Rückgang bei 58 Prozent. 2024 hatten noch etwa 27.600 Personen einen Antrag gestellt. Weniger Bewohner in Asylunterkünften Mitte November lebten laut Ministerium noch etwa 126.000 Menschen in den bayerischen Asylunterkünften – rund 12.000 weniger als zu Jahresbeginn. Auch beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge