Mo., 07.10.2024 , 08:27 Uhr

Bayern: Aussichtsreiche Pilzsaison beginnt

Das Wetter in Bayern ist gut - zumindest für Pilze. Denn auch wenn sich manche Menschen über zu viel Regen, etwas Kälte oder Feuchtigkeit beschweren, sind solche äußeren Umstände für Pilze ideal. Damit werden Pilzsammler im Freistaat in den nächsten Wochen viel zu tun haben.

Die Pilzsaison hat in Bayern begonnen, und dank der derzeitigen Wetterbedingungen wird eine gute und vielfältige Ernte erwartet. Pilzexperten raten jedoch zur Vorsicht bei der Auswahl und Lagerung der Pilze, da einige Risiken bestehen.

 

Optimale Wetterbedingungen fördern die Pilze

In diesem Jahr begünstigen milder Regen und kühle Temperaturen das Wachstum von Pilzen. Die Hauptsaison hat bereits begonnen und könnte bis Ende November andauern, wie Daniel Branghofer, Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie, erklärt.

 

Vorsicht bei Frost

Besonders Vorsicht sei bei Frost geboten, denn durch Frost und anschließendes Auftauen können Pilze Schaden nehmen, der nicht immer sofort sichtbar oder riechbar ist. Dies könnte im schlimmsten Fall zu einer Lebensmittelvergiftung führen. Ausnahmen bilden frostresistente Arten wie Austernseitlinge, Samtfußrüblinge und Judasohr.

 

Die beliebtesten Pilze in Bayern

Momentan sind Fichtensteinpilze, Parasole und Flockenstielige Hexenröhrlinge besonders verbreitet. Pilze sollten in einem luftdurchlässigen Korb gesammelt und am selben Tag zubereitet werden, da sie schnell verderben können. Wichtig: Roh sind fast alle Pilze toxisch und müssen daher gründlich durchgegart werden.

Sammeln sollte man nur die Pilze, die man sicher als essbar identifizieren kann und die sich in gutem Zustand befinden. Um den Pilz korrekt zu bestimmen, empfiehlt es sich, den ganzen Pilz aus dem Boden zu nehmen, da wichtige Merkmale oft am unteren Teil des Stiels zu finden sind.

 

Beratung bei Unsicherheiten

Bei Unsicherheiten stehen Pilzsachverständige zur Verfügung. Diese bieten Beratungen, Korbkontrollen oder geführte Exkursionen an. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie bietet zudem eine Website zur einfachen Suche nach einem Ansprechpartner in der Nähe an.

dpa / MF

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