Fr., 30.06.2017 , 08:32 Uhr

Bayern: Auch Einödhöfe sollen schnelles Internet bekommen

Die Staatsregierung fördert den Anschluss abgelegener Höfe und Siedlungen ans Hochgeschwindigkeits-Internet ab sofort mit einem speziellen Programm. An diesem Samstag startet der sogenannte Höfebonus: ein 400 Millionen Euro schweres Förderprogramm, mit dem vor allem dünn besiedelte Flecken Bayerns mit schnellem Internet erschlossen werden sollen.

«Auch die letzten weißen Flecken auf der Landkarte Bayerns wollen wir an die Datenautobahn anschließen», erklärte Finanzminister Markus Söder (CSU) am Freitag. Das seien vor allem Kommunen mit vielen Streusiedlungen und Hoflagen. Diese wolle man beim Ausbau von noch unversorgten Bereichen unterstützen. Für die betroffenen Kommunen werden bestehende Fördersätze und Förderhöchstbeträge aufgestockt.


Video: Kein Eindödhof, aber eine kleinere Gemeinde im Landkreis Cham wurde bei diesem Termin an das schnelle Internet angeschlossen (Archiv)

dpa/MF

Das könnte Dich auch interessieren

23.02.2026 Bayern: Steigende Wasserstände – Flüsse und Bäche treten über die Ufer Vor allem in den Regionen rund um den Bayerischen Wald und das Fichtelgebirge treten Flüsse und Bäche teils über die Ufer. Während vielerorts nur Wiesen und Felder betroffen sind, könnten mancherorts auch Keller und Häuser überflutet werden. Noch ist der Höchststand nicht überall erreicht. Der Hochwassernachrichtendienst rechnet jedoch damit, dass die Pegelstände ab Mittwoch wieder 23.02.2026 Furth im Wald: 27-Jähriger mit umgebauter Druckluftwaffe gestoppt Bei einer Grenzkontrolle am Samstag (21. Februar) haben Beamte der Bundespolizei in Furth im Wald eine umgebaute Druckluftwaffe sichergestellt. Gegen einen 27-jährigen Deutschen wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Kontrolle am Grenzübergang Furth im Wald / Schafberg Gegen 13:00 Uhr kontrollierten die Beamten am Grenzübergang Furth im Wald / Schafberg einen 27-jährigen 15.02.2026 Fasching in Ostbayern 2026 14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den