Mi., 29.04.2026 , 09:07 Uhr

Bayern: Agrarministerin Kaniber warnt vor steigender Waldbrandgefahr

In Bayern steigt die Waldbrandgefahr - Die Agrarministerin warnt vor Unachtsamkeit.

Die Waldbrandgefahr in Bayern steigt massiv an. Grund ist die anhaltende Trockenheit – der letzte nennenswerte Regen liegt bereits längere Zeit zurück.

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) warnt eindringlich vor den Risiken. „Jede Unachtsamkeit, jede achtlos weggeworfene Zigarette und jeder kleine Funke können aktuell einen folgenschweren Waldbrand auslösen“, sagte sie.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gilt in weiten Teilen Bayerns bereits Warnstufe vier von fünf. Für einzelne Regionen wird am Donnerstag sogar die höchste Gefahrenstufe erwartet, wie das Ministerium mitteilte.

Hohe Waldbrandgefahr in vielen Regionen Bayerns

Besonders gefährdet seien derzeit „in lichten Kiefern- und Fichtenwäldern, an sonnigen Südhängen sowie in stark frequentierten Ausflugsgebieten“. Kaniber rief dazu auf, besonders vorsichtig zu sein und das seit dem 1. März geltende Rauchverbot im Wald unbedingt einzuhalten.

Die Kombination aus Trockenheit, Sonne und Wind erhöhe das Risiko zusätzlich.

Auch Autos können Brände auslösen

Neben offenem Feuer oder Zigaretten können auch Fahrzeuge zur Gefahr werden. Heiße Katalysatoren könnten trockenes Gras oder Laub entzünden.

Das Ministerium betont: „Schon aus eigenem Interesse sollte man sein Auto oder Motorrad daher keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund abstellen“.

Entspannung erst bei Regen

Eine spürbare Entspannung der Lage ist laut Ministerium erst zu erwarten, wenn es wieder ausreichend regnet. Bis dahin bleibt die Waldbrandgefahr in Bayern auf hohem Niveau.

dpa / MF


Waldbrandgefahr: Kontrollflüge in Ostbayern

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