Mi., 12.02.2025 , 11:36 Uhr

Bayern: 737 Kandidierende zur Bundestagswahl 2025 – Frauenanteil bleibt bei 29 Prozent

Am 23. Februar 2025 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Bayern ihre Abgeordneten für den 21. Deutschen Bundestag. Insgesamt 737 Personen kandidieren im Freistaat für ein Mandat. Der Anteil der weiblichen Bewerberinnen liegt mit 29 Prozent nahezu auf dem Niveau der letzten Bundestagswahl 2021.

Die Wählerinnen und Wähler in Bayern können mit der Zweitstimme eine der 17 zugelassenen Parteien unterstützen. Die Erststimme bestimmt die Abgeordneten in den 47 Wahlkreisen.

Von den 737 Kandidierenden treten 601 auf den Landeslisten der Parteien an. 280 Personen kandidieren ausschließlich über eine Liste, während 321 Bewerberinnen und Bewerber sowohl auf einer Landesliste als auch direkt in einem Wahlkreis antreten. Zusätzlich gibt es 136 Direktkandidierende, darunter acht Einzelbewerberinnen und -bewerber, die parteiunabhängig antreten.

Weniger Kandidierende als 2021 – mehr als 2017

Im Vergleich zur Bundestagswahl 2021 gibt es einen deutlichen Rückgang um 230 Personen (minus 24 Prozent). Verglichen mit der Bundestagswahl 2017 sind es jedoch 55 Kandidierende mehr (plus 8 Prozent).

Die CSU stellt mit 113 Bewerberinnen und Bewerbern die meisten Kandidaten, gefolgt von der FDP (67), Volt (64) und den GRÜNEN (63). In allen 47 Wahlkreisen treten sechs Parteien mit Direktkandidaten an:

  • CSU
  • SPD
  • GRÜNE
  • FDP
  • FREIE WÄHLER
  • Die Linke

Durchschnittsalter der Kandidierenden: 45 Jahre

Die Bewerberinnen und Bewerber sind im Durchschnitt 45 Jahre alt. Die jüngste Partei ist die Partei der Humanisten mit einem Durchschnittsalter von 33 Jahren, gefolgt von Die Linke (35 Jahre). Die MLPD hat mit 60 Jahren den höchsten Altersdurchschnitt.

Der jüngste Kandidat, geboren 2005, tritt für die Partei der Humanisten an. Der älteste Kandidat, Jahrgang 1943, kandidiert für die BP.

Frauenanteil und Verteilung auf die Parteien

Von den 737 Kandidierenden sind 214 Frauen, was einem Anteil von 29 Prozent entspricht – derselbe Wert wie 2021.

Die höchsten Frauenanteile haben:

  • GRÜNE: 54 Prozent
  • Tierschutzpartei: 50 Prozent

Am niedrigsten ist der Frauenanteil bei:

  • BSW und FREIE WÄHLER: je 16 Prozent
  • AfD: gut 14 Prozent

Die vollständige Kandidatenliste sowie weitere Informationen zur Bundestagswahl 2025 in Bayern sind auf der Website des Bayerischen Landesamts für Statistik abrufbar:
www.statistik.bayern.de/wahlen

Statistik Bayern / SP

Das könnte Dich auch interessieren

02.03.2026 Landkreis Regensburg: U18-Wahl mit digitalem Pilotprojekt erzielt hohe Beteiligung Der Landkreis Regensburg erzielte bei der erstmals auch digital durchgeführten U18-Wahl mit 1.247 abgegebenen Stimmen und einer Wahlbeteiligung von 17,40 Prozent ein über dem bayernweiten Durchschnitt liegendes Ergebnis und setzte damit ein Zeichen für moderne Jugendbeteiligung. 14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 03.02.2026 Weltkrebstag: Gerlach ruft zur Krebsvorsorge auf Zum Weltkrebstag (am Mittwoch, 4. Februar) hat Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) an die Bedeutung der Krebsvorsorge erinnert. „Krebserkrankungen sind weiterhin die zweithäufigste Todesursache in Deutschland“, erklärte die Ministerin. Im Jahr 2024 seien allein in Bayern über 33.000 Menschen an Krebs gestorben. Etwa 65.000 Männer und Frauen im Freistaat erhielten jährlich die Diagnose. „Diese Zahlen 14.01.2026 Bayern: Ministerpräsident Söder will Bundesländer zusammenlegen CSU-Chef Markus Söder hat bei der Winterklausur der CSU-Landtagsfraktion im Kloster Banz eine Zusammenlegung deutscher Bundesländer gefordert. Ziel seien weniger, aber größere Länder, um die Leistungsfähigkeit und Effizienz zu steigern. Einige kleinere Bundesländer seien laut Söder kaum noch lebensfähig und würden von finanzstarken Ländern wie Bayern mitgetragen. Fakt ist: Die Hälfte aller 16 Länder hat