Di., 23.06.2020 , 16:16 Uhr

Bayerisches Corona-Testkonzept wird nächste Woche vorgestellt

Das geplante bayerische Testkonzept für jedermann soll in der nächsten Woche vorgestellt werden. Das kündigte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag in München nach einer Vereinbarung mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) zur Übernahme der Kosten für Abstriche und Laboranalysen durch den Freistaat an. «Mit der heute unterzeichneten Vereinbarung stellen wir unser Testkonzept auf eine solide Grundlage», sagte sie.

Die Staatsregierung hatte vergangene Woche unter anderem beschlossen, dass sich alle Menschen in Bayern so bald wie möglich auf eine Covid-19-Erkrankung testen lassen können – auch wenn sie keine Symptome haben oder etwa mit einem Infizierten Kontakt hatten. Konkrete Verdachtsfälle sollen Vorrang haben. Aus der oppositionellen SPD waren Unklarheitenmoniert worden. Unter anderem wollte Gesundheitspolitikerin Ruth Waldmann die Kostenfrage geklärt wissen.

Huml erläuterte, dass Vertragsärzte ihre im Rahmen des bayerischen Testkonzepts erbrachten Leistungen mit der KVB abrechnen, die wiederum vierteljährlich Geld vom Freistaat bekommt. Die KVB erklärte: «Unser Ziel ist es, dass die Ärzte, die bereit sind, das bayerische Corona-Testkonzept in ihren Praxen umzusetzen, möglichst wenig bürokratischen Aufwand haben und die gewohnten und bewährten Abrechnungswege dafür nutzen können.» Die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten hätten wesentlich dazu beigetragen, die Corona-Krise in Bayern bislang gut zu bewältigen, hieß es. «85 Prozent aller Corona-Patienten wurden in ihren Praxen behandelt.»

dpa

Das könnte Dich auch interessieren

29.04.2026 Ostbayern: Rund eine Million Euro aus dem Kulturfonds Bayern für 29 Projekte Mit rund fünf Millionen Euro fördert der Freistaat Bayern im Jahr 2026 insgesamt 133 Kunst- und Kulturprojekte im ganzen Land. 29 Projekte in Ostbayern erhalten dabei zusammen rund eine Million Euro aus dem Kulturfonds Bayern. Kunstminister Markus Blume gab die Förderentscheidungen jetzt in München bekannt. Er betonte: „Kulturfonds Bayern – seit 1996 die Adresse für 29.04.2026 Bayern: Rettungshubschrauber dürfen künftig länger fliegen Bayerns Rettungshubschrauber dürfen künftig am Abend länger zu Einsätzen starten. Das hat das Kabinett beschlossen. Hintergrund sind unter anderem Veränderungen in der Krankenhausstruktur im Freistaat. Innenminister Joachim Herrmann erklärte, dass an den Standorten Bayreuth, Ochsenfurt, Ingolstadt, Kempten und Suben in Österreich die Betriebszeiten ausgeweitet werden. «An den Standorten Bayreuth, Ochsenfurt, Ingolstadt, Kempten und Suben in 27.04.2026 Landkreis Regensburg: Langjährige Bürgermeister im Landratsamt verabschiedet Landrätin Tanja Schweiger würdigte das Engagement der scheidenden Gemeindeoberhäupter und dankte für die enge Zusammenarbeit auf Landkreisebene. Langjährige Bürgermeister verabschiedet Verabschiedet wurden Herbert Heidingsfelder (Gemeinde Alteglofsheim), Hans Thiel (Gemeinde Barbing), Irmgard Sauerer (Gemeinde Brennberg), Diethard Eichhammer (Gemeinde Deuerling), Jürgen Sommer (Markt Donaustauf), Thomas Eichenseher (Gemeinde Duggendorf), Herbert Tischhöfer (Stadt Hemau), Christian Hauner (Markt 27.04.2026 Bayern: 278.000 Menschen mehr – doch nicht überall wächst der Freistaat Das Bayerische Landesamt für Statistik hat zwei neue Bevölkerungsvorausberechnungen veröffentlicht. Die aktualisierte regionalisierte Vorausberechnung reicht bis zum Jahr 2044 und umfasst den Freistaat, die Regierungsbezirke, Landkreise sowie kreisfreien Städte. Zusätzlich liegt mit dem Demographie-Spiegel eine Berechnung bis 2038/2044 für alle 2.056 Gemeinden in Bayern vor. Erstmals wurden dabei auch Daten aus dem Zensus 2022 berücksichtigt.