Fr., 29.05.2026 , 19:45 Uhr

Staatstheater Regensburg setzt auf mehr Barrierefreiheit mit Access Maker

Staatstheater Regensburg gehört zu drei ausgewählten Kultureinrichtungen

Mehr Inklusion, mehr Diversität, mehr Barrierefreiheit: Das Staatstheater Regensburg wurde für das Qualifizierungsprogramm „Access Maker – Mehr Diversität in Kultur“ ausgewählt. Damit gehört das Haus bundesweit zu nur drei Kulturorganisationen, die von Juli 2026 bis Juni 2027 an dem Programm teilnehmen.

Die inklusive Kultur- und Beratungsorganisation Un-Label wählte das Staatstheater Regensburg aus einer Vielzahl engagierter und qualifizierter Bewerbungen aus. Ebenfalls ausgewählt wurden das Rheinische Landestheater Neuss und das Theater der Jungen Welt Leipzig.

Inklusion am Theater: Barrieren Schritt für Schritt abbauen

Das Staatstheater Regensburg setzt bereits seit Jahren auf vielfältige Maßnahmen für mehr Teilhabe im Kulturbereich. Dazu gehören unter anderem:

Mit der Teilnahme am Access-Maker-Programm sollen diese Angebote weiterentwickelt und langfristig im Theateralltag verankert werden.

Access Maker: Qualifizierung für mehr Diversität und Barrierefreiheit

Das Projekt „Access Maker – Innovationshub“ von Un-Label läuft seit Juli 2024 als bundesweites Qualifizierungs- und Beratungsprogramm zur Förderung von Inklusion und Barrierefreiheit im Kunst- und Kultursektor.

Die teilnehmenden Kulturorganisationen erhalten Schulungen, individuelle Beratung und Mentoring. Ziel ist es, Inklusion nachhaltig in zentralen Bereichen zu stärken – darunter Programmgestaltung, Personalentwicklung, Publikumsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Partnerschaften.

Begleitet werden die Einrichtungen von einem interdisziplinären Team aus Beraterinnen mit unterschiedlichen Behinderungsperspektiven sowie Expertinnen für inklusive Kulturarbeit.

Nachhaltige Veränderung im Kulturbetrieb

Mit der Teilnahme am Access-Maker-Programm stärkt das Staatstheater Regensburg sein Engagement für eine offenere und zugänglichere Kulturlandschaft. Ziel ist es, Barrieren nicht nur punktuell abzubauen, sondern Diversität und Inklusion dauerhaft in den Strukturen des Hauses zu verankern.

 

PM Theater Regensburg / FH

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